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Jimmy Kimmel kehrt nach Suspendierung zurück – Rührung über Worte von Charlie Kirks Witwe

Anemone123 (CC0), Pixabay
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Der US-Moderator Jimmy Kimmel ist nach seiner umstrittenen Suspendierung auf die Late-Night-Bühne zurückgekehrt – und zeigte sich in seiner ersten Sendung sichtlich bewegt. In seiner Eröffnungsrede sprach er über Erika Kirk, die Witwe des konservativen Aktivisten Charlie Kirk, der Mitte September bei einem Auftritt an der Utah Valley University erschossen wurde.

„Am Sonntag hat Erika Kirk dem Mann vergeben, der ihren Mann erschossen hat. Sie hat ihm vergeben. Das ist ein Beispiel, dem wir folgen sollten“, sagte Kimmel unter Tränen. „Das war ein selbstloser Akt der Gnade, der mich tief berührt hat.“

Suspension nach Kritik an Äußerungen
Kimmel war am 17. September von ABC vom Programm genommen worden, nachdem er in seiner Show die politische Vereinnahmung des Mordes an Kirk kritisiert hatte. Seine Aussagen hatten jedoch Empörung ausgelöst, unter anderem bei Brendan Carr, dem Vorsitzenden der US-Medienaufsicht FCC, der ABC öffentlich unter Druck setzte. Disney erklärte, die Sendung sei ausgesetzt worden, um eine „aufgeheizte Stimmung nicht weiter anzuheizen“.

Kimmel: „Nie meine Absicht, das zu verharmlosen“
In seiner Rückkehrfolge stellte Kimmel klar, dass er den Mord keineswegs ins Lächerliche ziehen wollte. „Es war mir wichtig klarzustellen: Ich finde daran nichts Lustiges“, betonte er. Er habe bereits am Tag der Tat den Kirks auf Instagram Mitgefühl ausgesprochen.

„Wenn manche meine Worte als Fingerzeig verstanden haben, verstehe ich, dass sie verärgert sind. Aber der Täter repräsentiert niemanden – er war ein kranker Mensch, der glaubte, Gewalt sei eine Lösung. Das ist sie nie.“

Debatte um Meinungsfreiheit
Die Suspendierung hatte in Hollywood für breite Kritik gesorgt. Zahlreiche Stimmen warnten vor staatlicher Einflussnahme auf die Redefreiheit. Kimmel selbst sprach nun von einem „Verstoß gegen den Ersten Verfassungszusatz“, wenn eine Regierung versuche, einen missliebigen Komiker zum Schweigen zu bringen.

FCC-Chef Carr wies diese Vorwürfe zurück: Die Suspendierung habe „nichts mit der Regierung, sondern mit Kimmels Quoten“ zu tun.

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