Der US-Moderator und Komiker Jimmy Kimmel ist bei den ICG Publicists Awards in Beverly Hills mit dem President’s Award ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt laut Veranstaltern seinen „Charakter, seine Widerstandsfähigkeit und seine Prinzipientreue“.
Kimmel, der als Moderator der Late-Night-Sendung „Jimmy Kimmel Live!“ bekannt ist und häufig Kritik an US-Präsident Donald Trump äußert, nutzte die Gelegenheit für einige humorvolle Bemerkungen.
„Als sie mir sagten, ich bekomme den Präsidentenpreis, dachte ich: Wow, ich dachte, er hasst mich!“, scherzte Kimmel vor dem Publikum. Trump habe ihn früher als „talentlos“ bezeichnet und versucht, ihn aus dem Fernsehen zu drängen. Dann habe er erfahren, dass sich der Titel auf den Präsidenten der Organisation, John Lindley, bezieht.
Auszeichnung nach Kontroverse
Die Ehrung kommt nur wenige Monate nachdem Kimmels Sendung für sechs Tage pausiert wurde. Hintergrund waren Kommentare, die der 58-Jährige über den konservativen Kommentator Charlie Kirk gemacht hatte.
Bei der Preisverleihung bedankte sich Kimmel ausdrücklich für die Unterstützung aus der Branche während dieser Zeit.
Humorvolle Seitenhiebe
Der Komiker nutzte seine Rede auch, um einige Witze über Prominente zu machen. So spielte er auf eine aktuelle Kontroverse um Schauspieler Timothée Chalamet an, der kürzlich gesagt hatte, dass sich „niemand für Oper und Ballett interessiert“.
„Publicists haben einen schwierigen Job – besonders wenn ihre Klienten starke Meinungen über Oper und Ballett haben“, sagte Kimmel.
Auch sein langjähriger „Rivale“ Matt Damon meldete sich mit einer vorab aufgenommenen Videobotschaft zu Wort und machte sich scherzhaft über Kimmel lustig.
Weitere Ehrungen
Bei der Veranstaltung wurden auch andere Persönlichkeiten ausgezeichnet. Schauspieler Noah Wyle erhielt den Preis als TV-Showperson des Jahres, während Kate Hudson zur Film-Showperson des Jahres gekürt wurde.
Hudson nutzte ihre Rede, um ihrem langjährigen PR-Manager zu danken und scherzte über ihre eigenen turbulenten Jahre im Showgeschäft. Öffentlichkeitsarbeiter hätten oft die Aufgabe, „Brände zu löschen“, die Künstler selbst verursacht hätten.
Die Preisverleihung fand wenige Tage vor der Oscar-Verleihung statt und gilt als wichtige Veranstaltung der Film- und Medienbranche.
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