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JD Vance erklärt die US-Wirtschaft – jetzt auch mit nautischer Beratung

funnytools (CC0), Pixabay
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Wenn politische Argumente nicht mehr tragen, hilft manchmal ein Bild. Oder eben ein weltberühmtes Schiffsunglück.

US-Vizepräsident JD Vance hat die amerikanische Wirtschaft jüngst mit der „Titanic“ verglichen. Eine mutige Wahl: ein Schiff, das für Größenwahn, Verdrängung der Realität und einen sehr plötzlichen Systemkollaps steht. Genau das wollte er vermutlich nicht sagen – aber nun gut.

„Man kann die Titanic nicht über Nacht wenden“ – Überraschung!

Vance wollte eigentlich erklären, warum die Preise in den USA weiter hoch sind. Schuld daran, so Vance, sei natürlich die Politik von Joe Biden. Das Problem: Die Titanic ließe sich eben nicht sofort wenden. Reparaturen bräuchten Zeit.

Ein interessanter Gedanke – wäre die Titanic nicht versunken.

Der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, brachte es trocken auf den Punkt:

„Man wendet die Titanic überhaupt nicht.“

Touché.

Hollywood meldet sich: Vance am Bug, Trump hält ihn fest

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom ging einen Schritt weiter und ließ Hollywood sprechen.
Er postete ein Meme: Die Musik aus Titanic erklingt, der Bug des Schiffes erscheint – doch statt Jack und Rose stehen dort JD Vance und Donald Trump. Eng umschlungen, Blick Richtung Eisberg.

Romantischer war ökonomische Symbolik selten.

Wenn Metaphern kentern

Der eigentliche Hintergrund ist weniger lustig:
Donald Trump hatte den Amerikanern sinkende Lebenshaltungskosten versprochen. Die Realität hingegen schwimmt eher auf Supermarkt-Niveau – nach oben.

Während Trump sich gern als Wirtschaftsguru inszeniert, zeigen aktuelle Umfragen:
Gerade beim Thema Wirtschaft verliert er an Vertrauen.

Und dann kommt Vance – mit einem Vergleich, der suggeriert:

  • große Krise

  • kein schneller Ausweg

  • kaputtes System

  • und sehr viel Eis im Wasser

Nicht unbedingt das, was man hören möchte, wenn man an die Kasse geht.

Fazit: Wenn man schon Titanic sagt, sollte man schwimmen können

JD Vance wollte erklären, warum es dauert, bis alles wieder besser wird.
Heraus kam eine unfreiwillige Offenbarung:

Wenn die Wirtschaft die Titanic ist, dann sind Durchhalteparolen kein Rettungsboot.

Bleibt die Frage:
Wer spielt die Geige – und wer ruft diesmal „Eisberg voraus“?

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