Politik

J.F.K.

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Fast 60 Jahre nach dem Mord an US-Präsident John F. Kennedy hat der heutige Präsident Joe Biden mehr als 13.000 bisher geheim gehaltene Dokumente veröffentlichen lassen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, begründete das gestern in Washington damit, dass nach Bidens Ansicht „alle Informationen im Zusammenhang mit der Ermordung von Präsident Kennedy im größtmöglichen Umfang“ öffentlich gemacht werden sollten. Auch aus Sicherheitsgründen blieben weitere Dokumente unter Verschluss. Auch an deren Veröffentlichung werde aber gearbeitet.

Die nun veröffentlichten Dokumente – laut Nationalarchiv genau 13.173 – befassen sich unter anderem mit den internationalen Reisen und Kontakten des Kennedy-Attentäters Lee Harvey Oswald in den Wochen, Monaten und Jahren vor der Tat.

Kennedy war am 22. November 1963 in Dallas im US-Staat Texas im offenen Auto erschossen worden. Der demokratische Politiker wurde nur 46 Jahre alt. Die damaligen Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass der – später selbst erschossene – Attentäter Lee Harvey Oswald allein handelte.

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