Im Gespräch mit Thomas Bremer, einem besorgten Bürger und Teilzeit-Komiker, der das politische Geschehen immer mit einer Prise Humor verfolgt.
Redakteur: Herr Bremer, wir haben kürzlich gehört, dass die Union und die SPD sich beim Schuldenpaket ziemlich einig geworden sind. Nun ist das nicht unbedingt ein Thema, das man täglich in den Schlagzeilen liest, aber was halten Sie von dieser ganzen Geschichte?
Thomas Bremer: Ach, wissen Sie, das Ganze hat schon was von einer Polit-Soap. Da haben Sie Merz, der die Schuldenbremse mal so eben etwas lockern will, und die SPD, die sich mit der Migrationspolitik so schwer tut wie ich mit meinem neuen Ikea-Regal. Aber am Ende kommen sie doch irgendwie zusammen. Und jetzt haben wir ein Schuldenpaket, das aussieht, als hätte jemand in einem Café gesagt: „Komm, wir tun mal so, als würden wir uns einig werden!“
Redakteur: Ja, da gab es wohl einige Unstimmigkeiten, vor allem in der Union. Merz hat ja die Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben aufgeweicht, und dann kam das Sondervermögen für Infrastruktur. Einige Unionspolitiker sind davon nicht so begeistert. Was denken Sie darüber?
Thomas Bremer: Ah, das klingt nach der klassischen „wir müssen uns einigen, aber keiner will nachgeben“-Nummer. Merz macht hier den Schulden-Guru und lässt die Union ein bisschen ratlos zurück. Am Ende sind es die ganzen Leute hinter ihm, die sagen: „Moment mal, 500 Milliarden für die Infrastruktur? Haben wir da nicht auch noch einen Plan für die Straßen in meiner Heimatstadt?“ Es ist wie ein Familienurlaub – jeder will etwas anderes, und am Ende landen wir doch in einem Zelt, das viel zu klein ist.
Redakteur: Apropos „Familienurlaub“ – es scheint, als könnte es auch in der SPD noch einige Reibereien geben, vor allem was die Migrationspolitik betrifft. Klingbeil hat da ja einige klare Worte gesagt. Sehen Sie da eine Lösung in Sicht?
Thomas Bremer: Oh, das ist der wahre Spaß der Show! Die SPD steht auf der Bühne und spielt „Ich kann das nicht machen“, während Merz im Hintergrund ruft: „Ach, mach doch einfach mit, es wird schon!“ Aber Klingbeil will keine Grenzschließungen – was ja irgendwie so klingt, als würde jemand bei einem Kindergeburtstag sagen: „Okay, ich kaufe das Eis, aber keine Schokostreusel!“ Und dann stellt man fest: Die Hälfte der Gäste hat Schokoladenallergie.
Redakteur: Da ist einiges los! Aber der größte Knackpunkt wird wohl die Bundestagsabstimmung sein. Zweidrittelmehrheit und so weiter – wie sehen Sie das?
Thomas Bremer: Oh, das ist der Moment, in dem die Politik sich anzieht wie ein Clown, der versucht, ein zu kleines Tütü zu tragen. Man braucht ja eine Zweidrittelmehrheit, aber es gibt da so ein paar Abgeordnete, die schon nicht mehr im Bundestag sitzen und sich jetzt fragen, ob sie überhaupt noch mit abstimmen dürfen. Und dann haben wir noch die FDP, die wie der Hund in der Ecke sitzt und sagt: „Nein, keine neuen Schulden für die Infrastruktur!“ – als ob wir nicht schon genug Baustellen hätten.
Redakteur: Und der Bundesrat ist auch noch ein Thema. Da könnten einige Länder, wie Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Zustimmung verweigern. Was denken Sie?
Thomas Bremer: Ach, der Bundesrat! Ein echter Polit-Malstrom! Da kommen dann die Länder zusammen, und jeder zieht an seiner eigenen Leine. Das ist, als würde man eine Gruppe von Leuten in ein Auto stecken und hoffen, dass alle am gleichen Ziel ankommen – aber irgendwie fährt jeder in eine andere Richtung. Es wird spannend, wer am Ende das Steuer übernimmt. Brauchen wir einen Fahrer, der gerade den Führerschein gemacht hat? Wahrscheinlich nicht.
Redakteur: Also, sehen Sie das Ganze eher als politisches Drama oder Comedy?
Thomas Bremer: Definitiv Comedy mit einem Hauch von Drama. Aber wissen Sie, am Ende müssen wir alle irgendwie lachen, sonst würden wir alle verrückt werden. Merz und die SPD, das ist wie eine Folge von „Haus des Geldes“ – aber eben mit Schulden statt Bankraub und einer Menge politischer Nebengeräusche. Wer weiß, vielleicht gibt es bald die Fortsetzung, und dann erleben wir, wie sie sich auf die nächste große Finanzierung einigen… oder eben auch nicht!
Redakteur: Vielen Dank, Herr Bremer, für Ihre erfrischende Sicht auf die Dinge! Es bleibt spannend, wie sich das Ganze entwickelt.
Thomas Bremer: Immer gerne! Man kann ja nie genug lachen, wenn es um Politik geht – sonst müsste man die ganzen Mängel ja selbst bezahlen!
Kommentar hinterlassen