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Interview: „Drama in Thüringen? Wir lieben es!“

Alexas_Fotos (CC0), Pixabay
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Moderator: Willkommen zum politischen Frühschoppen! Heute bei uns: Olvo Scolz, Chrissi Linder und Annatraene Bearlock. Thema heute: Die Thüringer BSW-Soap rund um Katja Wolf und Sahra Wagenknecht. Herr Scolz, Ihre erste Reaktion?

Olvo Scolz: (schmunzelt träge) Ach, ich sag mal so: Es ist schön, wenn andere auch mal erleben, wie sich gelebte Demokratie anfühlt. Zwei Frauen, ein Parteitag und eine Abstimmung – aufregender als alles, was die SPD in den letzten 30 Jahren zustande gebracht hat.

Moderator: Chrissi Linder, Sie sind ja der Meinung, Machtkämpfe sollten effizienter laufen. Ihr Eindruck?

Chrissi Linder: (grinst) Absolut. Ich habe selten eine derart wirtschaftliche Verschwendung von politischem Kapital gesehen. Erst einen offenen Brief rumschicken, dann mit 35 Stimmen baden gehen – das ist wie ein Startup, das schon am Businessplan scheitert. Hut ab!

Moderator: Annatraene Bearlock, Sie wirken begeistert?

Annatraene Bearlock: (strahlt) Total! Endlich zeigt mal jemand noch weniger Einigkeit als wir Grünen! Katja Wolf bleibt Chefin – obwohl die Parteigründerin persönlich den Stuhl absägen wollte. (kichert) Das ist wie ein Klimagipfel, bei dem am Ende beschlossen wird: „Weiter so wie bisher.“

Moderator: Olvo Scolz, Wagenknecht wollte ja explizit Regierungsamt und Parteiamt trennen. Wie sehen Sie das?

Olvo Scolz: (gähnt) Klingt nach Arbeit. Ich bin dafür, alle Ämter zusammenzulegen, am besten noch mit der Aufsicht über den Pausenraum. Spart Personal.

Moderator: Chrissi Linder, was bedeutet das für die Koalition in Thüringen?

Chrissi Linder: (lacht trocken) Die Koalition bleibt so stabil wie ein Kartenhaus in der Windmaschine. Aber immerhin können wir sagen: Die CDU, SPD und BSW haben jetzt etwas gemeinsam – keiner weiß, wer eigentlich noch mit wem regiert.

Moderator: Annatraene Bearlock, hat Wolf jetzt freie Bahn?

Annatraene Bearlock: (schulterzuckend) Sagen wir es so: Sie hat den Parkplatz gewonnen, aber der Motor stottert schon. Der BSW muss jetzt liefern – und nicht wieder nur Briefe verteilen.

Moderator: Abschließend – ein Rat an Katja Wolf?

Olvo Scolz: (nickt bedächtig) Weniger Briefe. Mehr Kaffee.

Chrissi Linder: (zwinkert) Mehr Effizienz. Und bitte die Konkurrenz nicht erst starkreden, bevor man sie zerquetscht.

Annatraene Bearlock: (lacht) Und nicht vergessen: Immer schön freundlich bleiben beim Untergang.

Moderator: Herzlichen Dank, meine Damen und Herren. Und liebe Zuschauer: Bleiben Sie dran – wer weiß, welches Parteitheater nächste Woche Premiere feiert!

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