Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen vier Männer im Alter zwischen 38 und 57 Jahren Anklage zum Landgericht Dresden – Große Strafkammer – erhoben. Den Beschuldigten, drei türkischen bzw. türkisch-serbischen und einem iranischen Staatsangehörigen, wird bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.
Nach den Ermittlungen sollen die Männer zwischen 2020 und 2022 die Herstellung und den Schmuggel von Heroin – vor allem aus dem Iran – sowie dessen Transport und Vertrieb in Europa organisiert haben.
Zentrale Vorwürfe
Der 57-jährige türkische Hauptbeschuldigte soll als Drahtzieher für die Einfuhr von mehr als zwei Tonnen Heroin verantwortlich gewesen sein.
Die Drogen sollen in drei Lieferungen, jeweils als Seife getarnt, im Mai und November 2021 sowie im Sommer 2022 per Schiff nach Deutschland gebracht worden sein.
Die letzte Lieferung – 703,1 Kilogramm hochreines Heroin – wurde sichergestellt (vgl. Pressemitteilung vom 09.09.2022, abrufbar unter bka.de
Kommentar hinterlassen