Im Insolvenzverfahren der Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH hat das Amtsgericht Gera eine wichtige personelle Änderung beschlossen. Das Verfahren läuft unter dem Aktenzeichen 8 IN 62/26.
Die Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH mit Sitz in der Christian-Eckhardt-Straße 38 in 07768 Kahla hatte zuvor einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über ihr eigenes Vermögen gestellt. Das Unternehmen wird durch Geschäftsführer Daniel Peter Jeschonowski vertreten und ist beim Amtsgericht Jena unter HRB 517186 im Handelsregister eingetragen. Als Verfahrensbevollmächtigte sind die Rechtsanwälte Schackow aus Bremen tätig.
Mit Beschluss vom 16. März 2026 um 13:15 Uhr hat das Amtsgericht Gera – Insolvenzgericht – eine Änderung der bisherigen Verfahrensorganisation vorgenommen. Der ursprüngliche Beschluss vom 2. März 2026 im Verfahren 8 IN 62/26 wurde dahingehend abgeändert, dass Rechtsanwalt Rolf Rombach aus Erfurt anstelle von Rechtsanwalt Jacobs zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wird.
Rechtsanwalt Rombach, dessen Kanzlei sich am Hirschlachufer 11 in 99084 Erfurt befindet, übernimmt damit ab sofort die Aufgaben im vorläufigen Insolvenzverfahren. Gleichzeitig wird er auch als Sachverständiger in dem Verfahren eingesetzt und ersetzt damit ebenfalls Rechtsanwalt Jacobs in dieser Funktion.
Die weiteren Beschlüsse des Amtsgerichts Gera vom 2. März 2026 sowie vom 10. März 2026 bleiben unverändert bestehen. Lediglich die personelle Besetzung in der Funktion des vorläufigen Insolvenzverwalters und Sachverständigen wurde angepasst.
Gegen die Entscheidung besteht die Möglichkeit der sofortigen Beschwerde. Diese kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen beim Amtsgericht Gera eingelegt werden.
Das Insolvenzverfahren wird weiterhin beim Amtsgericht Gera unter dem Aktenzeichen 8 IN 62/26 geführt.
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