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„Ich will nicht zurück!“ – Blinde Passagierin sorgt für Chaos auf Rückflug nach den USA

652234 (CC0), Pixabay
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Es klingt wie der Plot eines absurden Films, ist aber tatsächlich passiert: Eine russische Frau, die ohne Ticket in einem Flugzeug von New York nach Paris mitflog, hat auf ihrem geplanten Rückflug in die USA eine Szene hingelegt, die selbst das erfahrenste Flugpersonal ins Schwitzen brachte. Jetzt sitzt sie in Frankreich fest – und vermutlich auch auf einer Menge Fragen von Polizei und Sicherheitsbehörden.


Ein Abenteuer beginnt: Die unsichtbare Passagierin

Die Frau, offenbar zwischen 55 und 60 Jahre alt, hatte keinen Boardingpass, keine Einladung und anscheinend auch keinen Plan. Trotzdem schaffte sie es, an einem der geschäftigsten Reisetage des Jahres am New Yorker JFK-Flughafen sämtliche Sicherheitskontrollen zu umgehen – und zwar so lässig, dass sie es in einen Delta-Airlines-Flug nach Paris schaffte. Wie? Das bleibt vorerst ihr Geheimnis. Die Behörden vermuten, dass sie sich während des Fluges in einer der Toiletten versteckte, vermutlich um ihrem neuen Karriereweg als „Undercover-Flugreisende“ nachzugehen.


Drama auf dem Rückflug: Hollywood-verdächtige Szene

Ihr Ticket ins Rampenlicht löste die Frau dann auf ihrem Rückflug in die USA, der jedoch nie abhob. In einem mit Passagieren besetzten Flugzeug in Paris drehte sie eine ganz eigene One-Woman-Show: „Ich will nicht zurück in die USA! Nur ein Richter kann mich zwingen!“ rief sie lautstark durch den Gang. Die anwesenden Passagiere, darunter Gary Treichler aus Kalifornien, hörten sich das Drama gezwungenermaßen an. „Sie hat ständig die Genfer Konvention erwähnt,“ berichtete Treichler, „was ziemlich beeindruckend ist, aber gleichzeitig zeigte, dass sie… sagen wir mal… in einer besonderen Stimmung war.“

Ein Handyvideo zeigt die Frau mit pinkem Hut und Gesichtsmaske, wie sie flehend ruft: „Bitte helft mir! Ich will nicht zurück!“ Währenddessen versuchte eine Sitznachbarin, sie zu beruhigen, und das Delta-Personal überlegte wohl, ob eine Karriere als Krisenmanager:innen nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre.


Sicherheitslücke am JFK: Passkontrolle? Eher Pass egal.

Die Frau gelangte ohne Ticket und anscheinend auch ohne größere Schwierigkeiten in das Flugzeug nach Paris. TSA und Delta untersuchen aktuell, wie genau sie das geschafft hat – denn offenbar hat sie Sicherheitskontrollen, Passkontrollen und die „logische Konsequenz“-Kontrolle ohne größere Probleme überlistet. Und das alles an einem der geschäftigsten Tage des Jahres, an dem 2,7 Millionen Reisende unterwegs waren. Vielleicht sollte sie bei ihrer Rückkehr nicht mit einer Begrüßungsparty rechnen, sondern mit einem Jobangebot als Flughafenberaterin.

Ein TSA-Sprecher betonte, dass die Frau keine verbotenen Gegenstände bei sich hatte, was immerhin etwas Beruhigung bringt. Delta versprach eine „erschöpfende Untersuchung“ – vermutlich in der Hoffnung, dass niemand fragt, warum jemand sich in eine Flugzeugtoilette zwängen muss, um von A nach B zu kommen.


Paris bleibt ihr vorerst treu

Die Frau sitzt aktuell im berühmten „ZAPI“-Bereich am Pariser Charles-de-Gaulle-Flughafen, dem Wartezimmer für Personen, die auf ihre Abschiebung warten. Wann sie tatsächlich in die USA zurückfliegt, ist unklar. Es bleibt auch fraglich, ob sie überhaupt jemals ein Flugzeug freiwillig betreten möchte.

Falls sie tatsächlich irgendwann zurückkehrt, drohen ihr in den USA zivilrechtliche Strafen durch die TSA und möglicherweise eine Festnahme durch New Yorker Behörden. Ob sie dann erneut lautstark auf die Genfer Konvention verweist, bleibt abzuwarten.


Reaktionen: Von Schock bis Schulterzucken

Mitreisender Rob Jackson erinnerte sich: „Ich habe sie nicht gesehen, aber anscheinend hat sie den ganzen Flug im Badezimmer verbracht. Das war die ruhigste Phase der ganzen Geschichte.“ Nach der Landung wurde den Passagieren mitgeteilt, dass sie sitzenbleiben müssten, während die französische Polizei das Flugzeug wegen eines „ernsten Sicherheitsproblems“ betrat.


Und die Moral der Geschichte?

Manchmal braucht es kein Ticket, keinen Plan und keine Ahnung, um ins Abenteuer zu starten. Ob die blinde Passagierin eine Sicherheitslücke im System aufgedeckt hat oder einfach eine extreme Abneigung gegen die Rückkehr in die USA verspürt, bleibt offen. Sicher ist jedoch: Diese Reise wird so schnell niemand vergessen – vor allem nicht die Delta-Crew.

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