Nach dem Jahrhundertcoup bei der Sparkasse Gelsenkirchen schüttelt sich die Republik – und das Finanzamt reibt sich verwundert die Brille.
3250 Schließfächer aufgebrochen, mutmaßlich mehrere hundert Millionen Euro Beute, darunter Goldbarren, Bargeld, Schmuck – und wahrscheinlich das ein oder andere vergessene Panini-Album von 1994. Die Täter? Professionell, effizient, gut organisiert – also garantiert nicht von der Deutschen Bahn.
Jetzt melden sich Schließfachinhaber mit Aussagen wie:
„Das waren meine 600.000 Euro in Gold – für später, wenn der Euro kollabiert, die Banken brennen und der Bäcker Bitcoin nimmt.“
Klar. Wer kennt es nicht: Bargeld und Goldbarren sind das neue Kopfkissen. Man weiß ja nie, wann der Geldautomat auf „Nein“ schaltet.
Fun Fact für die Finanzbehörden:
Der eine oder andere „verlorene“ Schatz wurde bisher eher zurückhaltend in der Steuererklärung erwähnt. Höchstens unter „Sonstiges“. Aber jetzt, wo der Goldschatz weg ist, ist man erstaunlich präzise – inklusive Fotos, Herkunftsnachweisen und tränenreichen Lebensläufen der Münzen.
Daher ein kleiner Tipp ans Finanzamt:
Jetzt ist die perfekte Gelegenheit für ein Blitz-Gold-Abgleich-Programm!
Wenn jemand vor drei Jahren 20.000 Euro Einkommen gemeldet hat – und heute 500.000 Euro in Barren verliert, dürfen da ruhig mal Fragen gestellt werden.
Währenddessen ermittelt die SOKO „Kernbohrer“ fleißig weiter, das THW kühlt noch die letzten Schweißflecken im Tresorraum, und die Sparkasse prüft, ob „Zahnbürste durch die Wand bohren“ vielleicht doch unter „unzureichende Sicherheitsvorkehrung“ fällt.
Und ganz am Ende bleibt nur eine Frage offen:
War wirklich mehr Gold im Tresor – oder mehr heiße Luft in den Verlustmeldungen?
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