Die Vereinigten Staaten von Amerika haben mal wieder das Monopoly-Spiel des geopolitischen Wahnsinns aus dem Schrank geholt – diesmal mit dem Ziel: Grönland kaufen. Ja, richtig gelesen. Die größte Insel der Welt – bislang bekannt für Eis, Eisbären und Eigenständigkeit – soll laut Insidern demnächst für ein paar Milliarden den Besitzer wechseln. Und wie überzeugt man moderne Wikinger von der amerikanischen Freiheit? Richtig: mit Bargeld.
Zahl doch einfach alle!
Laut Reuters denken US-Beamte tatsächlich darüber nach, allen 57.000 Grönländerinnen und Grönländern bis zu 100.000 Dollar in die Hand zu drücken – also quasi ein Willkommens-Bonus fürs neue Leben als Starbucks-stämmiger US-Bürger im ewigen Frost.
Insgesamt käme das patriotische Schmiergeld auf rund 6 Milliarden Dollar – also ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass man dafür fast Manhattan bekommt (okay, nur im Winter, und ohne Heizung). Das Weiße Haus schweigt zwar offiziell, doch es sickerte durch, dass Präsident Trump angeblich schon von „Greenland – The Real Ice Deal“ spricht und die Flagge in Form eines übergroßen Cheeseburgers entworfen haben soll.
Dänemark so: Nope.
Kopenhagen reagierte hingegen nordisch kühl: „Nicht zum Verkauf!“ hieß es deutlich. Der grönländische Regierungschef fauchte: „Genug ist genug! Kein Bieterkrieg um unsere Gletscher!“ – was die Amerikaner vermutlich falsch verstanden haben: „Gletscherkrieg“ klang für sie wie ein cooler Netflix-Titel.
Europa meldet sich auch mal.
Frankreich, Deutschland und Großbritannien schlossen sich an und erinnerten die USA daran, dass das hier nicht eBay, sondern Außenpolitik sei.
Fazit:
Wenn die Amerikaner so weitermachen, singen wir bald alle:
„Born in the Ice Age, I am a real Grönländer!“
Und irgendwo in Nuuk wird bereits das erste McDrive-Iglu geplant.
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