Startseite Allgemeines Helmut Marko packt aus – und zwar richtig: Von Espressi, Intrigen und britischer Höflichkeit
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Helmut Marko packt aus – und zwar richtig: Von Espressi, Intrigen und britischer Höflichkeit

爪丨丂ㄒ乇尺_卩丨ㄒㄒ丨几Ꮆ乇尺 (CC0), Pixabay
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Wenige Tage nach seinem spektakulären Rücktritt bei Red Bull hat Formel-1-Legende Helmut Marko beschlossen, auf sein Karriereende nicht mit einem ruhigen Glas Wein zu reagieren – sondern mit einem Flammenwerfer im Interviewformat. Getreu dem Motto „Wenn schon gehen, dann mit Qualm“, lässt der Grazer in einem Interview mit De Telegraaf kein gutes Haar an Ex-Teamchef Christian Horner – oder wie Marko ihn neuerdings nennt: „Lord Voldemort des Paddocks.“

Espresso doppio – und dazu eine doppelte Ladung Anschuldigungen

„Die letzten Jahre mit Horner waren nicht angenehm. Es wurde mit schmutzigen Tricks gespielt“, so Marko. Und er meint nicht die Taktikstrategie in Monza, sondern Game of Thrones in Milton Keynes. Besonders pikant: Marko beschuldigt das Horner-Lager, gewisse Aussagen von ihm – etwa über die angeblich mangelnde Konzentrationsfähigkeit mexikanischer Fahrer – einfach erfunden zu haben.

Ob das nächste Mal auch ein Horner-Double seine Steuererklärung einreicht, ist unklar. Fest steht: Die Formel 1 hat offiziell ihre erste Seifenoper im Stil von „Dallas“ – nur mit mehr Carbonteilen und Espresso.

„Ich habe alles getan, um Österreich zu retten!“

Klingt wie ein Dialog aus einem Spielberg-Film – war aber Markos ernste Aussage über die Konzern-internen Machtkämpfe nach dem Tod von Red-Bull-Gründer Didi Mateschitz. Während Horner laut Marko plötzlich auffallend oft „Sawadee-krap“ sagte und sich auffällig für thailändische Kultur interessierte, kämpfte der Grazer wie ein patriotischer Pitbull gegen die feindliche Übernahme des Steirischen Erbes.

Horner, der charmante Chamäleon-CEO

Laut Marko war Horner nicht nur ein Taktikfuchs, sondern auch ein wandelndes Widerspruchsarchiv: „Er hat über alles gelogen“, sagt der Ex-Berater mit der Zärtlichkeit eines durchgebrannten Funkgeräts. Der britische Ex-Teamchef sei irgendwann so gut im Umdrehen von Wahrheiten gewesen, dass man ihn versehentlich für eine Waschmaschine hätte halten können.

Abu Dhabi? Nur die Bühne für den finalen Akt

Entgegen der offiziellen Verlautbarung wurde Markos Rücktritt nicht spontan beim letzten Rennen beschlossen. „Die Entscheidung fiel in Katar“, so Marko – während einer Oase der Erkenntnis, vermutlich bei einem starken Kaffee und dem Anblick eines Sonnenuntergangs, der genauso rot war wie das Red-Bull-Logo.

Zum Schluss bleibt Marko kryptisch: „Man denkt, man kennt die Leute. Und dann merkt man: Nope.“ Damit endet sein Interview so, wie seine Karriere verlief: ungefiltert, unbequem, und sehr wahrscheinlich mit ordentlich Koffein im Blut.

Fazit: Helmut Marko mag zurückgetreten sein – aber sein Nachspiel hat definitiv noch Pole-Position im Drama-Grand-Prix.

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