Ein massiver Wintersturm hat am Wochenende weite Teile der USA lahmgelegt. Von Texas bis New York waren rund 170 Millionen Menschen von extremem Winterwetter betroffen. Der nationale Wetterdienst warnte vor gefährlichen Bedingungen durch Schnee, Eis, stürmischen Wind und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt – in einigen Regionen bis zu -24 Grad Celsius.
Besonders schwer betroffen waren Staaten wie Arkansas, Oklahoma, Tennessee und Teile von New England. In Michigan wurde ein neuer Kälterekord gemessen. In Louisiana, Texas und weiteren Bundesstaaten kam es zu mehr als 130.000 Stromausfällen. Bäume knickten unter Eislast, der Flugverkehr brach ein – mehr als 8.000 Flüge wurden für Sonntag gestrichen.
Präsident Trump erklärte den Katastrophenfall in zwölf Bundesstaaten und versprach Unterstützung. Auch die Nationalgarde wurde in mehreren Staaten mobilisiert.
Der Wintersturm, von The Weather Channel „Fern“ genannt, bringt teils 24 Stunden anhaltenden Eisregen oder Schneefall. Experten warnen vor einer Kombination aus „langer Dauer und großer Intensität“, die Reisen und Infrastruktur stark beeinträchtigt. In Teilen des Südens, etwa in South Carolina, wurden sogar rund um die Uhr geöffnete Restaurants wie Waffle Houses geschlossen – ein inoffizieller Indikator für die Schwere eines Unwetters.
In New York City muss sich der neue Bürgermeister Zohran Mamdani seinem ersten großen Härtetest stellen. Schulen blieben geschlossen, Gottesdienste fielen aus, und viele Bürger versuchten, zu Hause zu bleiben. Experten raten, auf unnötige Reisen zu verzichten, Vorräte zu prüfen und auf Stromausfälle vorbereitet zu sein.
Die Wetterlage bleibt kritisch – Entwarnung wird vielerorts erst Mitte kommender Woche erwartet.
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