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Heftiger Wintersturm bringt Eis, Schnee und extreme Kälte – USA bereitet sich auf Auswirkungen vor

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Ein schwerer Wintersturm hat am Freitag den Westen der USA erreicht. Mit gefrierendem Regen und starkem Schneefall zieht das Unwetter nun weiter in Richtung Osten. Gleichzeitig sorgt ein polarer Kaltlufteinbruch für eisige Temperaturen – in den Northern Plains wurden Tiefstwerte von bis zu minus 58 Grad Celsius gemessen.

Laut dem US-Wetterdienst (National Weather Service, NWS) wird sich der Sturm am 24. und 25. Januar über große Teile des Landes erstrecken. Entlang seiner Zugbahn sind erhebliche Eisablagerungen, Schneemengen von bis zu 30 Zentimetern oder mehr sowie Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zu erwarten. Besonders in bestimmten Regionen könnte das Eis „lähmende“ Auswirkungen haben, mit Stromausfällen und massiven Beeinträchtigungen im Reiseverkehr.

Warnungen und Vorhersagen

Die Wetterdienste verwenden Begriffe wie „katastrophal“ und „lähmend“, um die möglichen Auswirkungen der Eisbildung zu beschreiben. Besonders gefährdet sind zwei Korridore: Einer reicht von Texas bis Kentucky, ein anderer von Georgia bis Virginia.

Laut Prognosen könnten in einigen Regionen bis zu einem Viertel Zoll (rund 6 mm) gefrierender Regen fallen – genug, um Stromleitungen zu beschädigen und Straßen unpassierbar zu machen. Auch mit starkem Schneefall ist zu rechnen. Die Schneehöhen bis zum 26. Januar hängen von der exakten Zugbahn des Sturms und den Temperaturunterschieden in den Luftschichten ab.

Prognosen im Überblick:

  • Eisbildung: Vor allem im Süden und Südosten besteht ein hohes Risiko für gefährliche Eisablagerungen.

  • Schneefall: Im Mittleren Westen und Nordosten sind bis zu 20 cm oder mehr Neuschnee möglich.

  • Kälteeinbruch: In vielen Teilen der USA herrschen arktische Temperaturen – mit Warnungen vor extremer Kälte.

Satellitenbilder und Sturmindex

Aktuelle Satellitenbilder der NOAA zeigen das Ausmaß des Sturmsystems. Der „Storm Severity Index“ des Wetterdienstes wurde zuletzt am Abend des 23. Januar aktualisiert und weist auf großflächige, starke Auswirkungen hin – sowohl auf Infrastruktur als auch auf das tägliche Leben.

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