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Hamburger Pfandhausskandal: Die anonyme Strafanzeige

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Gestern haben wir weitere Dokumente bei uns in der Redaktion zum soganannten „Hamburger Pfandhausskandal“ erhalten. Hierbei handelt es sich um eine „Anonyme Strafanzeige“ vom 1. April 2014, erstellt von einem Mister X, so nennt er sich selber. Diese Strafanzeige wird gegen insgesamt 7 Personen, die der Anzeigenerstatter als die Drahtzieher eines nicht korrekten Geschäftsmodels sieht.In den Ausführungen des Anzeigenerstatters heißt es dazu Zitat: Statt das Geld jedoch in Pfandleihgeschäfte zu investieren, versickerte das Geld in diversen Kanälen der Beschuldigten im In- und Ausland. Mit 6 Fonds wurden rund 130 Millionen Euro eingeworben. Pfänder sind jedoch höchstens im realen Gegenwert von rund 20-40 Millionen Euro vorhanden. Die in den Büchern und Bilanzen befindlichen Pfänder sind teilweise höher als ihr tatsächlicher Wert bewertet, um den Abzug des Kapitals in meist ausländische Kanäle zu verschleiern. Zitat Ende

Diese Anzeige wie gesagt ging nach den uns vorliegenden Unterlagen am 1. April 2014 an die Hamburger Staatsanwaltschaft, dort wurde deren Eingang aber erst im August 2014 dokumentiert. Auch das muss man sicherlich einmal hinterfragen, wie eine Strafanzeige innerhalb einer Behörde so lange unterwegs sein kann. Brisant in dieser Strafanzeige ist ein Nebensatz. Hier wird eine „Geschäftsbeziehung“ mit einer bekannten Hamburger Familie unterstellt. Diese bekannte Hamburger Familie soll als „Zwischenfinanzierer“ bei finanziellen Engpässen fungiert haben.

Nun, der anonyme Anzeigenerstatter scheint über detaillierte Insiderkenntnisse zu Verfügen, insofern könnte so manche Vermutung dann auch der Realität entsprechen. Die vollumfängliche anonyme Anzeige liegt der Redaktion im übrigen vor.

Darin sind weitere sehr brisante Hinweise enthalten denen wir derzeit von der Recherche her nachgehen.

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