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Großbetrug mit Schrottimmobilien

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Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt nach Informationen von NDR Info gegen Dutzende Beschuldigte wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Verkauf sogenannter Schrottimmobilien in Norddeutschland.

Dabei sollen rund 130 Immobilien, wissentlich überteuert, an meist einkommensschwache Käufer veräußert worden sein. Auch rund 20 Banken wurden den Ermittlungen zufolge getäuscht und geschädigt. „Hierbei handelt es sich um einen der größten Fälle von Immobilienbetrug in Niedersachsen und Bremen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Stade, Kai Thomas Breas. „Es ist ein riesiges Verfahren und es besteht erheblicher Ermittlungsbedarf“, so Breas zu NDR Info.

Ermittlungen gegen 76 BeschuldigteSeit fast drei Jahren laufen die Ermittlungen gegen mittlerweile 76 Beschuldigte. Unter ihnen sind auch mehrere Anwälte, Notare und Immobilienmakler. Die geschädigten Käufer stammen überwiegend aus dem Elbe-Weser-Dreieck, also aus Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven. Besonders viele Fälle gibt es in Cuxhaven. Auch die betroffenen Banken sollen ihren Sitz in dieser Region haben.Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es noch in diesem Jahr zu mehreren Anklagen kommen wird. Bei einem der Hauptbeschuldigten soll es sich nach Informationen von NDR Info um einen bekannten ehemaligen Bremer Anwalt handeln. Im Falle einer Verurteilung drohen den Beschuldigten Haftstrafen von bis zu zehn Jahren.

Quelle.NDR

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