Geschlossene Banken und Hamsterkäufe an den Tankstellen – seit der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras (Syriza) den Brüsseler Verhandlungstisch verlassen hat, hat sich die Krise in Griechenland verschärft. Arbeits- und Sozialminister Panos Skourletis (Syriza) ist bitter enttäuscht, er hatte bis zuletzt auf eine Einigung gehofft. Im Interview mit Frontal 21 wirft er Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor, wiederholt für einen Grexit zu plädieren. Der Parteivorsitzende der Syriza-Partei Giorgos Chondros betont gegenüber Frontal 21, dass die Linksregierung niemals an ein Ausscheiden aus der Eurozone gedacht habe. Unternehmer wie der Limonadenhersteller Platon Marlafekas fürchten jetzt um ihre Existenz, sollte Griechenland zur Drachme zurückkehren. In seinen Augen hätten beide Seiten versagt. Die Armen und Arbeitslosen fühlen sich schon lange im Stich gelassen. Rentner wie Kostas Vadegas ernähren mit ihren tausend Euro Rente inzwischen mehrere Personen – auch Kinder und Enkelkinder, denn in Griechenland gibt es keine Sozialhilfe. Dennoch wollte die Eurogruppe die Renten weiter kürzen. Nun kommt also das Referendum
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