International

Google zahlt Strafe

mohamed_hassan (CC0), Pixabay
Teilen

Im Streit um die Standortbestimmung von Nutzern und Nutzerinnen zahlt der Internetriese Google 392 Millionen Dollar (380,29 Mio. Euro) an 40 US-Staaten. Google verpflichtet sich im Zuge eines geschlossenen Vergleichs zudem zu mehr Transparenz bei der Geolokalisierung, wie der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates New Jersey, Matthew Platkin, gestern mitteilte. Platkin sprach vom größten Vergleich beim Thema Datenschutz auf Ebene der Bundesstaaten in der US-Geschichte.

Digitale Plattformen wie Google könnten nicht behaupten, dass sie ihren Nutzern und Nutzerinnen Kontrolle über ihre Privatsphäre böten, und dann diese Kontrollen ignorieren, Daten gegen den ausdrücklichen Willen der Nutzer sammeln und diese für „großen Gewinn“ an Werbekunden verkaufen, erklärte der Generalstaatsanwalt.

Das Verfahren ging auf einen Bericht der US-Nachrichtenagentur AP aus dem Jahr 2018 zurück. Diesem zufolge sammelte Google Standortdaten von Nutzern selbst dann, wenn die Nutzer und Nutzerinnen eine Geolokalisierung auf ihrem Smartphone abgelehnt hatten.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
International

Trump unterzeichnet unter Hasstiraden 10 % Zoll auf (fast) alles Dokument

US-Präsident Donald Trump hat nach einer Niederlage vor dem Supreme Court of...

International

USA startet Portal gegen europäische Inhaltsregeln

Die US-Regierung hat mit freedom.gov ein neues Online-Portal gestartet, das es auch...

International

Blackouts, Sanktionen, Klimakrise: Warum Kuba jetzt alles auf erneuerbare Energien setzt

Stromausfälle von bis zu 24 Stunden, steigende Treibstoffpreise und immer heftigere Hurrikans:...

International

„Wie in einem finanziellen Gefängnis“ – Trumps Wall-Street-Pläne und das Risiko für Kleinanleger

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will den Zugang zu sogenannten „alternativen...