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Google stellt neues KI-Tool für günstige Flüge vor

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Mit einer neuen Funktion will Google Reisenden die Suche nach günstigen Flugangeboten erleichtern. Das KI-gestützte Tool „Flight Deals“, integriert in die Plattform Google Flights, soll die Buchung schneller und intuitiver machen.

Natürliche Sprache statt Filter

Das Besondere: Statt mit zahlreichen Filtern zu arbeiten, können Nutzer ihre Wünsche in natürlicher Sprache eingeben – ähnlich wie bei einem Gespräch. Beispiele wären etwa:

  • „Eine Woche im Winter in eine Stadt mit gutem Essen, nur Direktflüge“

  • „Kurztrip am Wochenende mit Strandzugang“

Die Künstliche Intelligenz wertet diese Angaben aus und schlägt passende Verbindungen vor, die nicht nur auf Preis, sondern auch auf Reisetyp zugeschnitten sind.

Fokus auf Sparpotenzial

Die Ergebnisse werden so angezeigt, dass die größten Einsparungen zuerst erscheinen. Bei gleicher Ersparnis gibt die KI den günstigeren Flugpreis als Kriterium an. Damit richtet sich das Tool vor allem an Reisende, die flexibel sind und verschiedene Optionen vergleichen wollen.

Start in ausgewählten Ländern

Die neue Funktion wird zunächst als Beta-Version in den USA, Kanada und Indien freigeschaltet. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich nicht extra anmelden – die Funktion wird automatisch in Google Flights integriert.

Zusätzliche Features

Parallel führt Google eine Option ein, mit der sich Basic-Economy-Tickets ausblenden lassen. Diese Billigtarife sind zwar günstiger, schränken Reisende aber häufig stark ein – etwa beim Gepäck oder bei Umbuchungen.

Zielgruppe: Flexible Reisende

Mit „Flight Deals“ richtet sich Google an Menschen, die bei der Urlaubsplanung offen sind, aber den besten Deal finden wollen. Für klassische, gezielte Flugsuchen bleibt die bekannte Google-Flights-Oberfläche unverändert bestehen.

Hintergrund

Die Ankündigung kommt in einer Zeit, in der große Plattformen wie Google, Booking oder Expedia verstärkt auf KI-Technologien setzen, um ihre Angebote nutzerfreundlicher zu gestalten. Gleichzeitig steht Google in mehreren Ländern wegen möglicher Wettbewerbsverzerrungen im Online-Reisemarkt unter Beobachtung.

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