Während andere sich noch fragen, ob künstliche Intelligenz die Menschheit retten oder vernichten wird, hat Google längst eine Antwort gefunden: Sie druckt Geld. Und zwar in Milliardenhöhe. Im letzten Quartal sprudelten über 71 Milliarden Dollar aus dem Werbegeschäft – ein sattes Plus von 10,4 Prozent. Das nennt man künstliche Intelligenz mit echtem Instinkt: für Profit.
Mit KI-Zusammenfassungen in der Suche beantwortet Google jetzt gleich selbst, was früher mühsam auf anderen Websites gesucht wurde. Warum noch klicken, wenn die allwissende Google-KI das Wichtigste schon verraten hat? Blöd nur für all die Verlage, Blogs, Händler und Infoportale, die ihre Klicks und damit ihr Geschäftsmodell von einem Tag auf den anderen verschwinden sehen.
Aber keine Sorge: Google selbst verdient natürlich trotzdem an den Anzeigen rundherum – auch wenn du nie mehr eine externe Seite betrittst. Wer braucht Publisher, wenn man auch eine Blackbox mit Werbeanzeigen sein kann?
Der Mutterkonzern Alphabet freut sich ebenfalls: 96,4 Milliarden Dollar Umsatz, 28,2 Milliarden Dollar Gewinn. Und das, obwohl die Suchmaschine inzwischen eher einem Orakel gleicht, das erst KI-Märchen erzählt und dann dazu passende Werbebotschaften präsentiert.
Google-Chef Sundar Pichai verkündete stolz: „KI beeinflusst alle Teile des Geschäfts positiv.“ Für Google, wohlgemerkt. Für alle anderen? Eher ein Algorithmus mit eingebauter Abrissbirne.
Wenn du also demnächst nach einem Rezept, einer Statistik oder einem Produkt suchst und gleich im ersten KI-Kasten alles bekommst – dann denk kurz an die Millionen Websites, die Google dafür ausgesaugt hat. Klickst du trotzdem auf einen Link? Dann herzlichen Glückwunsch – du bist Teil des Geschäftsmodells. Ob du willst oder nicht.
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