Willkommen im RTL-Dschungelcamp 2026 – oder wie es ab sofort heißt: „Ich bin (k)eine moralische Instanz – holt mich trotzdem hier raus!“ Denn kein Geringerer als Skandal-Sänger und Wahrheits-Improvisator Gil Ofarim (43) wagt sich zwischen Kakerlaken, Krokodiltranen und Kameraobjektive – und das für eine angebliche Rekordgage von fast 300.000 Man könnte sagen: Endlich lohnt sich ein Shitstorm mal so richtig!
Zur Erinnerung für alle, die die letzten Jahre in einer Höhle (ohne RTL-Empfang) verbracht haben: 2021 hatte Ofarim behauptet, er sei in einem Leipziger Hotel antisemitisch beleidigt worden. Es folgte ein medialer Aufschrei, Mahnwachen, Stornierungen – und ein unschuldig verdächtigter Hotelmitarbeiter samt Imageschaden im XXL-Format. Zwei Jahre später dann die Wendung: Alles frei erfunden. Der Stern war wohl eher ein Symbol für das Niveau der Geschichte – tief gefallen.
Doch genug Reue, jetzt geht’s ins Camp! Dort, wo sonst Promis mit dubioser B-Prominenz um Sendezeit und Mehlwürmer ringen, darf Gil nun die ganz große Bühne betreten. Der wohl erste Teilnehmer, der schon vor dem Einzug „Aussage gegen Aussage“ als Prüfung durchlaufen hat.
In einem emotional aufgeladenen RTL-Interview philosophiert Ofarim über Vergangenheitsbewältigung à la TV: „Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen.“ Nein, aber man kann sie in bare Münze verwandeln. Goldene Dschungelkrone, goldene Gage, goldenes PR-Comeback. Die Moral bleibt irgendwo zwischen Palmenwedel und Plastikkäfer liegen.
Ob er am Ende Dschungelkönig wird? Völlig egal. Denn Gil hat es geschafft, aus einem der größten PR-Desaster der letzten Jahre eine Tropen-Soap zu machen. Und während andere für Fehler Reue zeigen, macht Ofarim Karriere.
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