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Gewählt

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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In Montenegro ist eine politische Ära zu Ende gegangen: In der Stichwahl um das Präsidentenamt am Sonntag setzte es für Amtsinhaber Milo Djukanovic, der mehr als drei Jahrzehnte die Politik des Landes bestimmt hatte, eine Niederlage. Sie fiel so klar aus, dass er diese bereits während der noch laufenden Auszählung Sonntagabend eingestand. Wahlgewinner und damit künftiger Präsident ist der ehemalige Wirtschaftsminister Jakov Milatovic.

Der 37-jährige Ökonom Milatovic sicherte sich etwa 60 Prozent der Stimmen und erklärte sich am späten Abend zum Wahlsieger. „Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir Montenegro in die Europäische Union führen“, sagte er vor seinen Anhängerinnen und Anhängern.

Der 61-jährige Amtsinhaber Djukanovic kam nur auf etwa 40 Prozent. „Montenegro hat seine Wahl getroffen. Ich respektiere diese Wahl und gratuliere Jakov Milatovic“, sagte Djukanovic seinen Unterstützern im Hauptquartier seiner Demokratischen Partei der Sozialisten (DPS) in der Hauptstadt Podgorica. Er werde bis zur Übergabe am 21. Mai auf seinem Posten bleiben, so Djukanovic.

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