International

Gescheitert

bones64 (CC0), Pixabay
Teilen

Der Republikaner Jim Jordan, ein treuer Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, konnte bei den jüngsten Wahlen zum Vorsitz des US-Repräsentantenhauses nicht triumphieren. Trotz seiner engen Verbindungen zur Trump-Administration und seinem Status als Hardliner fehlte es ihm an ausreichender Unterstützung, sogar aus den Reihen seiner eigenen Partei. Jordan erhielt bei der Abstimmung 200 Stimmen, was nicht ausreichte, um die notwendige Mehrheit von 217 Stimmen zu erreichen.

Es ist erwähnenswert, dass nicht nur die Demokraten, sondern auch 20 Mitglieder seiner eigenen republikanischen Fraktion gegen ihn stimmten. Jordan, der versuchte, die Position des vor kurzem abgesetzten Vorsitzenden Kevin McCarthy zu übernehmen, steht vor der Herausforderung, seine Strategie neu zu bewerten und möglicherweise in zukünftigen Wahlgängen mehr Unterstützung zu suchen.

Zum Vergleich: McCarthy selbst hatte in seiner eigenen Wahl um das Vorsitzendenamt 15 Wahlgänge benötigt. Seine Führung war jedoch nur von kurzer Dauer, da er aufgrund einer Rebellion des extremistischen Flügels seiner Partei, nur neun Monate später, als erster Vorsitzender in der Geschichte der US-Kammer abgesetzt wurde.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
International

Russische Botschaft in Seoul bringt umstrittenes Banner an

Das südkoreanische Außenministerium hat gegenüber der russischen Botschaft in Seoul Besorgnis über...

International

Demokraten: Trumps Terrorherrschaft muss enden!

Tausende Delegierte, Aktivisten und Mandatsträger der Demokratischen Partei versammelten sich am Wochenende...

International

Farages „MAGA-Stunt“: Regierung habe ihn an der Reise zu den Chagos Inseln gehindert

Der Vorsitzende der Partei Reform UK, Nigel Farage, sieht sich dem Vorwurf...

International

Trump unterzeichnet unter Hasstiraden 10 % Zoll auf (fast) alles Dokument

US-Präsident Donald Trump hat nach einer Niederlage vor dem Supreme Court of...