Zu der Zeit, als wir Inveestitionsalternativen für die weggebrochene Möglichkeit der Investition in Sachdarlehen bei der Taurus suchten, haben Herr B. und ich Herrn Papakostas am Flughafen München kennengelernt. Den Kontakt stellte ein Vertriebler, den Heerr B. kannte, her. Den Vermittler kannte ich nicht und weiß auch den Namen nicht. Jedenfalls hat Herr B. von Herrn Papakostas erzählt und hat das Treffen vermittelt.In diesem ersten Gespräch, welches circa drei bis vier Stunden dauerte, ging es um die Schürfrechte an einer lukrativen Goldmine, Herr Papakostas übergab uns sein Prospekt über Schürfrechte an einer Mine in Südamerika.
Er selbst, so sagte er, halte an einer kolumbianischen Firma 50%, davon wollte er uns wiederum 50% (im Eregbnis also 25% der Firma) verkaufen. Für uns würde das, so seine Aussage, mindestens 20kg Gold pro Monat ab Unterzeichnung des Vertrages bedeuten. Weiter teilte er uns mit, das bereits aktiv geschürft würde. Es würden allerdings noch Maschienen fehlen, um flächiger schürfen zu können. Er benötige deshalb Kapital, von dem unter anderem Bagger gekauft werden sollten, das heisst um so den Fortgang der Schürfung zu sichern. In dieem Gespräch hatten wir bereits unser Interesse bekundet.
Ich habe mich im Nachgang über Herrn Papakostas und seine Firma, die Yamamoto Industries, im Internet informiert. Alles was ich fand, war durchweg positiv und stimmte mit dem überein, was uns Herr Papakostas erzählte. Ich dachte, wir hätten eine Verbindung zu einem extrem erfolgreichen Partner und einer erfolgreichen renommierten Firma hergestellt, die sich mit uns geschäftlich verbinden wollte.
Herr Papakostas hat in der Folge einen Kooperationsvertrag aufgesetzt und ihn uns zugesandt. Ich habe ihn unterzeichnet und zurückgeschickt. Letztlich war der Vertragsabschluss wohl meine Entscheidung. Herr B. und Herr Over bewerteten das Investment bei Yamamoto ebenfalls zustimmend. Auch Herr Dr. Schulte haben wir darüber informiert, wobei ich mich nicht mehr genau erinnere, wann das geschah,. Jeden esrten Dienstag im Monat, hatten Herr Dr. Schulte und ich eine Besprechung, ab udn zu war auch Herr B. dabei. Ich nehme an, dass es auf irgendeiner dieser besprechungen stattfand. Ich glaube, das ich auch mit Herrn Dr. Schulte darüber gesprochen habe, dass einen Recherche über Herrn Papakostas und Yamamoto gemacht werden soll. Daran erinnere ich mich aber nicht mehr genau, auch nicht, ob wir Herrn Dr. Schulte hiermit beauftragt hatten. Ich weiß nur noch, dass nur „Gite“ über Herrn Papakostas und die Yamamoto recherchiert werden konnte.
Im Dezember 2011 kam die erste Rechnung von Yamamoto über 1,5 Millionen Euro. In dieser rechnung befindet sich der Hinweis auf die Vereinbarung vom 8. Dezember 2011, das ist der Kooperationsvertrag. der Grund, warum in dieser rechnungGold in einem Wert von 1,5 Millionen Euro berechnet wird, war eine mündliche Absprache. Diess sollte eine Absicherung für den Fall sein, dass in der Mine kein Godl geschürft werden würde, denn dann könnte man jedenfalls das Gold verlangen, dass in der rechnung ausgewiesen wurde. herr Papakostas erklärte, das sei überhaupt kein Problem, da er 40 kg Gold in der Schweiz „liegen habe“ mit denen er gegebenenfalls diese Forderung bedienen würde.
Ich weiß, dassich mit Herrn Over darüber gesprochen habe, ob das Gold, wenn es 2014 geliefert wird,versteuert werden muss. Herr Over erklärte, dass dem nicht so sei, erst wenn es aufd en Markt komme, das heisst verkauft werde, dann müsse es versteuert werden. Ih meine im Zuge dieses Geespräches hat herr Over dann den Kooperatiosnvertrag 2013 neu aufgesetzt und auf 2012 rückdatiert. ich meine auch, dass Herr Over und Herr Papakostas hierüber telefoniert haben. Welchen Grund das allerdings genau hatte, kann ich nicht sagen, ich nehme an dass es tatsächlich um steuerliche Fragen ging.
Jedenfallswar da die Möglichkeit die Lücke, die durch den Wegbruch von Taurus und somit die Möglichkeit in der Investition in Sachdarlehen, entstanden war, zu schließen.
Da das Gold aus diesem Vertrag erst im jahr 2014 geliefert werden sollte, haben wir dann wie zuvor beschrieben GOLD von EVVE e.V. und von Kessef gekauft udn andere Anlegen getätigt.
Gegen Ostern 2012 haben meine Frau und ich Herrn Papkostas und seine Frau in der Schweiz besucht. Wir folgtene iner Einladung des Herrn Papakostas. Während des Besuches bot er mir an, dass wir über eine Beteiligung an seiner Firma Yamamoto nochmal Gold sichern könnten (zusätzlich 30% von Yamamoto) da eine zweite Mine bzw. Schürfung am gleichen Ort aufgemacht worden sei. Die Firma brächte noch Geld, dann könnte man wesentlich mehr fördern, es wären dann 50kg im Monat. Er sagte, er sei für seine vielfältigen Investments auf der Suche nach partner, die seine Ideen teilen. Ich fühlte mich geschmeichelt, dass er mir das Angebot machte und mir zutraute, ein exclusiver Partner zu werden.
Der ganze Besuch hat bei mir einen starken Eindruck gemacht. Herr Papakostas hatte uns mit einem Bentley aus Zürich abgeholt. Wir waren in einer phantastischen Villa, direkt am Fluß gelegen. Über diese erzählte er, sie sei nur angemietet, weil seine Villa gerade, in einem 2 Jahres-Projekt, umgebaut werde. Er hat von seiner Yacht in Griechenland erzählt und von einem Liegeplatz in Monacco. Wir haben zusammen Ausflüge unternommen, meine Frau und seine Frau haben sich gut verstanden und er und ich haben ca. 1-1,5 ~Stunden geschäftlich gesprochen. ln diesem Gespräch erzählte er, mit der Mine laufe alles hervorragend, da man gleich eine Goldader entdeckt habe, die wesentlich größer sei, als das was nach den Probebohrungen hochgerechnet werden konnte. Er erzählte mir wieder, was Yamamoto alles macht, nämlich Energieforschung in den USA, Lebensmittelforschung in Indien, in der Chemie sei man tätig, zwei oder drei Nobelpreisträger seien in den verschiedenen Teams tätig u.s.w ..
Herr Papakostas hat eine ganz besondere „Ausstrahlung“, er ist so eine Art „James-BondTyp“. Sein gesamter Auftritt war sehr überzeugend und ich habe ihm alles geglaubt, was er mir erzählte. Ich dachte, salopp gesprochen: „Was für eine Fügung, dass sich dieses Weltunternehmen mit uns abgibt.“ ln dem Moment habe ich mir die Frage, warum dieses reiche Unternehmen von uns Geld braucht, damit beantwortet, dass ich unter anderem davon ausging, dass Yamamoto in soviele unterschiedliche Projekte investiert und es auch in einem so großen Unternehmen mal in den einzelnen Segmenten zu finanziellen Engpässen kommen kann, und dass auch große Unternehmen auf Partner angewiesen sind.
Jetzt denke ich auch: „Mensch, wie konntest du das denn alles glauben?“. Ich habe gar nicht an das zu investierende Geld gedacht, sondern nur an die langfristige Sicherung durch das geschürfte Gold. Ich war mir sprichwörtlich sicher, auf eine Goldader gestoßen zu sein.
Als wir zurück in Berlin waren, habe ich wiederrum im Internet recherchiert und mir die lnternetseiten der Firma Yamamoto lndustries angesehen. Das Mining war dort einer von sieben oder acht großen Punkten, neben LebensmittelgevJinnung und Energie.
Der folgende Aktienkauf ist auch besprochen worden und gemeinsam von uns, wie zuvor entschieden worden. Ich bin jedoch hierbei wiederrum federführend gewesen. Herr Papakostas sandte mir den Vertrag zu und wir, Herr Over, Herr B. und ich, sprachen sodann darüber. Ich weiß nicht mehr sicher, ob Herr Over auch mit Herrn Kempkes darüber gesprochen und den Vertag von ihm hat prüfen lassen.
Ich meine, ca. vier Wochen nach dem Besuch in der Schweiz waren meine Frau und ich dann noch einmal in der Schweiz, da ich den Aktienkauf abschließen wollte. Ich musste noch einmal persönlich in die Schweiz, um ein Konto zu eröffnen, damit die Aktien übertragen werden konnten. Ich glaube, dass war bei der Credit Suisse. die Aktien sollten dort aufbewahrt werden. Auch die Banker in der Bank sind um Herrn Papakostas „herum geschwänzelt“ und haben ihn hofiert. Auch das hat mich sehr beeindruckt.
Der Grund, warum ich in diesem Vertrag persönlich Vertragspartner geworden bin, war, so sagte es mir Herr Papakostas, dass er privat 100% der Aktien an der Yamamoto hält und aus diesem Grund, nach Schweizer Aktienrecht, nicht an eine Gesellschaft (TMS) verkaufen könne, sondern nur von ihm als Privatperson an eine Privatperson. Nur dann könne das über das Aktienbuch abgehandelt werden. Ich war also nur Platzhalter. Die BWF hat (über mich) die Aktien der Yamamoto gekauft.
Ich meine, ich wollte über den Kaufpreis mit der TMS einen Darlehensvertrag machen, den Herr Over aufsetzen wollte bzw. schon aufgesetzt hatte. Da Herr Papakostas jedoch sagte, dass schon 500 kg Gold gefördert worden seien, habe ich den Darlehensvertrag dann nicht unterschrieben. Statt dessen lief die Rechnung zunächst über diese Menge bzw. über 375 Die Differenz von 125 kg erklärt sich daraus, dass es sich bei den 500 kg ja um noch nicht raffiniertes Gold handelte. Beim Raffinierungsprozess geht ein Teil sozusagen verloren. Die Rechnung ist in der Folge noch einmal korrigiert worden, da der Preis für diese Menge nicht realistisch war. Jedenfalls war aber in beiden Rechnungen vermerkt, dass das Gold 2014 geliefert werden sollte. Es ging bei dieser Rechnungsstellung zum einen wieder um eine Absicherung unsererseits. Ferner aber auch darum, dass die Rechnung bezahlt werden konnte, denn ich als Privatperson hatte ja keine 3 Millionen Euro.
Ich hatte regelmäßigen Kontakt zu Herrn Papakostas. Seit ungefähr Sommer 2012 trafen wir uns auch etwa vierteljährlich in Berlin. Er erzählte mir immer, dass alles ganz prima laufen würde, dass unserer Erwartungen übertroffen worden wären, da man auf ein Flöz gestoßen sei. Er erhöhte in diesen Gesprächen auch immer wieder die monatlich zunächst mit 20 kg angekündigte Menge Go!d.
Bei seinem Besuch im Oktober 2013 in Berlin, teilte er mir dann mit, dass sich der Liefertermin auf 2017 verschieben wird. Grund hierfür sei, dass die Gründung der Raffinerie in Kolumbien aus staatlichen Gründen nicht vollzogen werden könne. Erst 2017 würde es erst eine Raffinerie im Land geben, dann erst könne das Gold geschmolzen und umsatzsteuerfrei nach Deutschland gebracht werden bzw. in die Schweiz. Es würde sodann mit Metalor, einem Wertetransport aus der Schweiz bei dem Yamamoto ein eigenes Konto besäße, zu uns gebracht werden. Das würde alles von Metalor organisiert werden.
Der um drei Jahre verschobene Liefertermin versetzte mich natürlich in Panik. Wir alle gingen ja davon aus, dass das Gold im Jahr 2014 kommt. Ich glaube, schon in diesem Moment, habe ich mich entschieden, nicht zu sagen, dass das Gold erst 2017 kommt. Heute weiß ich nicht mehr, warum ich das so gemacht habe. Das war eine – aus heutiger Sicht vollkommen unverständliche- Kurzschlusshandlung.
Ich erinnere mich noch daran, dass das Gespräch, in dem mir Herr Papakostas mitteilte, dass das Gold erst 2017 geliefert werden würde, vormittags stattfand. Als ich nach diesem Treffen ins Büro kam, lag da eine Einladung von t-c-w für die Münzmesse im Estrell in 14 Tagen. t-c-w hat für unsere Anleger die Geldschein-Dummies und andere Werbeprodukte gemacht, auch Goldbarrendummies für die alten Sparkassenschalter in der Chausseestraße. Diese Idee dort Goldbarrendummies auszustellen stammte von einem Herrn, der sich mal im Rahmen eines Prüftermins der Versicherung die Örtlichkeiten angesehen hatte. Er meinte, dann könne man bei einem eventuellen Überfall die Goldbarrendummies herausgeben.
Vielleicht kam mir auch erst dann der Gedanke, dass ich niemanden etwas von dem verschobenen Liefertermin sage, jedenfalls habe ich gedacht, dass wäre eine Möglichkeit und habe mich sodann darüber informiert, wie das laufen könnte, ich meine, welche Menge zu welchem Preis ich bestellen müsste.
Jedenfalls habe ich dann bei t-c-w Goldbarrendummies bestellt. Die erste Rechnung über die bestellten Dummies, die für den Tresor bestimmt waren trägt das Datum 11. November Die habe ich dann verändert, so dass sich die Rechnung las, als würde es sich um eine Lieferung echten Goldes von Yamamoto lndustries handeln und die Rechnungssumme beziehe sich auf Präge- und Raffineriekosten. Mit den gefälschten Rechnungen wollte ich in erster Linie meine Frau täuschen, da sie die Überweisungen praktisch durchführte und ich Nachfragen befürchtete. Die Lieferscheine habe ich ebenfalls für meine Frau erstellt, da sie nach diesen fragte.
Im Februar oder März 2014 kam dann die erste Lieferung von t-c-w. Es kam ein Lieferwagen, fuhr rückwärts in die Tiefgarage und hat die Palette abgestellt. Mit allen männlichen Mitarbeitern, u.a. auch mit Herrn B. haben wir das Gold dann in den Tresor gebracht.
Es handelte sich um 50g-Barren. Niemanden ist aufgefallen, dass das kein echtes Gold war. Alle haben angenommen es wäre eine Lieferung echten Goldes. Ich habe Herrn Br., Herrn Over und meiner Frau vorgespiegelt, es handele sich um eine Lieferung von Yamamoto. Später, so stellte ich mir vor, würde ich die Dummies einfach gegen das echte Gold tauschen.
Ich habe die gesamte Zeit über daran geglaubt, dass es das Gold aus den Verträgen mit der Yamamoto bzw. mit Herrn Papakostas gibt, und dass es nur bedingt der politischen Situation nicht raffiniert werden kann bzw. nach Deutschland gebracht werden kann. Zu der Zeit, als die BaFin die Rückabwicklung der Verträge mit den Anlegern angeordnet hat, versicherte mir Herr Papakostas, dass er drei Tonnen Gold im Kongo abgebaut habe.
Die würde er jetzt nach Dubai bringen lassen, dort würden sie raffiniert und dann kämen sie über die Schweiz nach Deutschland. Dieser Weg wäre aus „Zöllgründen“ leichter, als direkt aus Südamerika liefern zu lassen. Das war unmittelbar vor der Durchsuchung im Königsweg. Sogar 2-3 Tage nach Durchsuchung habe ich Herrn Papakostas noch angerufen und nachgefragt. Da hat er gesagt, dass im Kongo die Konten gesperrt wurden und das Gold von der Regierung beschlagnahmt worden sei.
Den anderen erzählte ich, dass wir von Herrn Papakostas falsches Gold geliefert bekommen haben. Ich konnte nicht eingestehen, dass alles zusammenbrach und ich Dummies bestellt hatte. Daraufhin ist Dr. Schulte noch in die Schweiz zu ihm gefahren, jedenfalls sagte er mir dies. Er wollte Herrn Papakostas zur Rede stellen. Ich habe Herrn Papakostas in meiner ersten Aussage vorgeworfen, er habe 200 kg Gold in Berlin mit seinem Bentley abgeholt. Diese Behauptung war unwahr. Ich war sehr wütend auf Herrn Papakostas und wollte alle Schuld direkt auf ihn abladen.
Einige Tage nach der Durchsuchung, an dem Sonntag danach, kamen zu uns nach Hause drei Rocker, die drohten uns, ich solle über meinen Anwalt eine Erklärung abgeben, dass ich alles alleine gemacht habe und Yamamoto und Papakostas sollten nicht erwähnt werden. Montags sind die dann wiedergekommen. Einer hat mich zum Anwalt begleitet. Der wurde von dem Anwalt Dr. Franke dann rausgeworfen. Ich habe dort dann gesagt, ich habe alles alIeine gemacht Der Anwalt wollte die Staatsanwaltschaft anrufen und dies mitteilen bzw. ankündigen.
Als ich das Büro verlassen habe, war der Rocker nicht mehr da. Zwei oder drei hatten bei meiner Frau gewartet. Ich bin mit der Bahn nach Hause gefahren. Die Rocker waren auch verschwunden. Dann habe ich nichts mehr von denen gehört.
Da ich die gesamte Zeit über geglaubt habe, dass wir ein Vertriebskonzept führen, welches tatsächlich funktioniert bzw. dass wir mit dem Gold aus den Verträgen mit Herrn Papakostas und Yamamoto lndustries alle Verträge, wie geschlossen, werden bedienen und abwickeln können, habe ich auch nie eine persönliche Bereicherung über die Gelder der Anleger angestrebt und eine solche auch nicht vorgenommen. Von den Anlegergeldern habe ich nichts für mich persönlich oder für meine Familie bei Seite geschafft, sodass ich zum jetzigen Zeitpunkt über kein Geld oder Gold verfüge.
Soweit es mir aufgrund meiner jetzigen Situation möglich ist, werde ich versuchen zur Klärung des Verbleibs der eingenommenen Gelder vorzutragen. Wie ich bereits sagte, fehlte mir ein Gesamtüberblick über die Finanzen. Wenn ich schätzungsweise zu den Summen etwas sagen soll, so kann ich Folgendes ausführen:
Soweit die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift von einer Summe in Höhe von 55 Mio. Euro ausgeht, so ist dies schon deshalb falsch, weil ca. 5,5 Mio. Euro an Anleger mit auslaufenden Verträgen wieder ausgezahlt wurden. Nur 90% der Kunden haben dann die Gelder wieder angelegt. Diese Summen sind also zweimal in die Berechnung eingeflossen.
Nach der Anordnung der BaFin über die Rückabwicklung sind circa 2 Mio. Euro an Anleger ausgezahlt worden.Hinzu kommt das beschlagnahmte Gold. 3,5 Mio. Euro, die sich auf den Konten befanden, sind beschlagnahmt worden.
Ferner sind auch die bestellten Dummies mit Gold überzogen. Diese dürften nach Einschmelzen zusammen 2 bis 2 /’2 kg Gold ergeben mit einem Wert von ca. 120.000,00 Euro. In der gesamten Zeit sind ferner Provisionen in Höhe von circa 12,5 Mio. Euro gezahlt worden. 4,5 Mio. Euro sind an die Yamamoto lndustries gezahlt worden. Die weiteren Anlegergelder sind angelegt worden. Mit diesen sollten Renditen erwirtschaftet werden.
Anmerkung der Redaktion:
Ein Zuhörer im Prozessaal hat hier wohl ein gutes Bandgerät mitlaufen lassen und uns das Band anonym in die Redaktion zugespielt. Wir haben das Band dann abtippen lassen, um das hier zu veröffentlichen. Einige Dinge waren etwas schwer zu verstehen, insofern gehen wir von einr 95% korrekten Wiedergabe der Aussage von Herrn Saik aus.
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