Startseite Allgemeines George Clooney zieht nach Frankreich – Trump jubelt, Clooney kontert
Allgemeines

George Clooney zieht nach Frankreich – Trump jubelt, Clooney kontert

jackmac34 (CC0), Pixabay
Teilen

Oscarpreisträger George Clooney und seine Frau, Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, haben gemeinsam mit ihren achtjährigen Zwillingen Alexander und Ella offiziell die französische Staatsbürgerschaft erhalten. Ein Schritt, den Ex-US-Präsident Donald Trump prompt mit einer hämischen Botschaft auf seiner Plattform Truth Social kommentierte.

„Gute Nachrichten! George und Amal Clooney, zwei der schlechtesten politischen Voraussager aller Zeiten, sind jetzt offiziell französische Staatsbürger – ein Land, das gerade unter einer massiven Kriminalitätswelle leidet, dank ihrer katastrophalen Einwanderungspolitik, ganz wie unter Sleepy Joe Biden“, schrieb Trump am 31. Dezember.

Dabei legte er noch nach: Clooney sei nie ein echter Filmstar gewesen, sondern nur ein „durchschnittlicher Typ, der ständig über gesunden Menschenverstand in der Politik meckert“. Sein Fazit: „Make America Great Again!“

Clooney lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Doch George Clooney reagierte gelassen – und schoss mit feinem Sarkasmus zurück:

„Ich stimme dem aktuellen Präsidenten völlig zu: Wir müssen Amerika wieder großartig machen. Wir fangen im November damit an“, erklärte er in einem Statement, das zuerst vom Hollywood Reporter veröffentlicht und auch USA TODAY vorlag.

Warum Frankreich?

In einem Interview mit Esquire hatte Clooney bereits im Oktober erklärt, warum er mit seiner Familie aufs Land nach Frankreich zieht. Die Entscheidung sei gefallen, damit die Kinder fernab des Hollywood-Trubels aufwachsen könnten – ohne Dauerfokus der Paparazzi und ohne den Druck, ständig mit anderen Promikindern verglichen zu werden.

„In Frankreich interessiert sich einfach niemand für Ruhm“, sagte Clooney. „Ich will nicht, dass meine Kinder durch Los Angeles laufen und sich ständig beobachtet fühlen.“

Zudem lebe man auf einer Farm. „Keine iPads, dafür echtes Abendessen mit Erwachsenen – und sie müssen ihre Teller selbst abräumen. Ein besseres Leben.“

Trump gegen Clooney – ein altes Spiel

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump gegen Clooney stichelt. Bereits im Frühjahr bezeichnete er ihn als „zweitklassigen Filmstar und gescheiterten Politik-Experten“, nachdem Clooney in einem TV-Interview über die Bedeutung der Pressefreiheit sprach. Clooneys Reaktion damals: „Ich kenne Donald Trump seit Langem. Es ist nicht mein Job, dem Präsidenten zu gefallen.“

Auch Elon Musk habe sich schon kritisch geäußert, aber das sei ihr gutes Recht – genauso wie es sein gutes Recht sei, eine andere Sichtweise zu vertreten, so Clooney.

Die Fehde bleibt also lebendig – doch während Trump Marmor für seinen geplanten Ballsaal im Weißen Haus shoppt, pflanzt George Clooney offenbar lieber Gemüse im französischen Boden.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Update:Venezuela

Trump lässt Ziele in Venezuela bombardieren – Caracas in Flammen Die politische...

Allgemeines

Explosionen erschüttern Caracas – Rauch über Venezuelas Hauptstadt

In den frühen Morgenstunden des Samstags wurden mehrere Explosionen in der venezolanischen...

Allgemeines

Crans-Montana: Die Schweiz schuldet der Welt Transparenz

Mindestens 40 Tote. 119 Verletzte. Familien aus mehreren Ländern warten auf Antworten....

Allgemeines

Crans-Montana, Schweiz: Feuerhölle, Schweigen und das Schweizer Reinwasch-Reflex

Die Schweiz will angeblich alles aufklären – das hört sich gut an....