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Frau soll mit Hilfe von ChatGPT Drogentode geplant haben

geralt (CC0), Pixabay
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In Südkorea ist eine 21-jährige Frau wegen zweifachen Mordes angeklagt worden. Ermittler werfen ihr vor, zwei Männer gezielt mit einer Mischung aus Alkohol und verschreibungspflichtigen Beruhigungsmitteln getötet zu haben. Bei der Auswertung ihres Mobiltelefons stellten die Behörden fest, dass sie zuvor mehrfach ChatGPT zu den Risiken einer solchen Kombination befragt hatte.

Nach Angaben der Polizei in Seoul hatte die Verdächtige, die nur mit ihrem Nachnamen Kim genannt wird, unter anderem gefragt: „Was passiert, wenn man Schlafmittel mit Alkohol nimmt?“, „Wie viele Tabletten sind gefährlich?“ und „Kann das tödlich sein?“

Die Frau hatte zunächst eingeräumt, Getränke mit verschriebenen Sedativa, die Benzodiazepine enthielten, versetzt zu haben. Sie behauptete jedoch, nicht gewusst zu haben, dass die Männer daran sterben würden. Ein Ermittler erklärte hingegen, Kim sei sich „voll bewusst gewesen, dass die Kombination von Alkohol und Medikamenten zum Tod führen kann“.

Festgenommen wurde sie am 11. Februar zunächst wegen des Vorwurfs der Körperverletzung mit Todesfolge. Zwei Männer starben, ein weiterer wurde bewusstlos aufgefunden, nachdem sie jeweils gemeinsam mit ihr ein Motel aufgesucht hatten.

Laut Polizei ereignete sich der erste mutmaßliche Vorfall am 28. Januar in einem Motel im Stadtteil Suyu-dong in Seoul. Die Frau habe das Zimmer nach etwa zwei Stunden allein verlassen; der Mann in seinen Zwanzigern wurde am nächsten Tag tot aufgefunden. Am 9. Februar soll sie auf ähnliche Weise einen weiteren Mann in einem anderen Motel im selben Bezirk getötet haben.

Die Ermittler gehen zudem davon aus, dass ein erster Versuch bereits im Dezember des vergangenen Jahres stattfand. Damals soll Kim ihrem damaligen Partner auf einem Parkplatz in Namyangju ein mit Sedativa versetztes Getränk gegeben haben, wodurch er das Bewusstsein verlor. Nachdem dieser wieder zu sich kam, habe sie die Dosierung bei späteren Taten deutlich erhöht.

Die Polizei prüft derzeit, ob es neben den drei bekannten Fällen weitere mögliche Opfer gibt.

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