Der bekannte FOX-News-Moderator Brian Kilmeade hat sich öffentlich entschuldigt, nachdem er mit einer extremen Äußerung für Empörung gesorgt hatte. In einer Sendung hatte Kilmeade gesagt, obdachlose Menschen sollten getötet werden – eine Aussage, die in den USA sofort heftige Kritik auslöste.
Rückzieher nach massiver Kritik
Kurz nach der Ausstrahlung erklärte Kilmeade, seine Worte seien „völlig unangemessen“ gewesen. Er habe sich „im Ton vergriffen“ und entschuldige sich bei allen, die durch die Aussage verletzt oder verärgert worden seien. Zahlreiche Politiker:innen, Menschenrechtsorganisationen und Zuschauer:innen hatten zuvor sein Verhalten scharf verurteilt.
Politischer Hintergrund
Die Debatte über Obdachlosigkeit hat in den USA zuletzt an Brisanz gewonnen. Nach einer Exekutivanordnung von Präsident Donald Trump im Juli steht das Thema stärker im Fokus. Trump hatte angekündigt, härter gegen sichtbare Obdachlosigkeit in Großstädten vorzugehen – Kritiker werfen ihm jedoch vor, dabei vor allem auf Repression statt auf Hilfsangebote zu setzen.
Gesellschaftliche Debatte
Kilmeades Aussage – und die darauffolgende Entschuldigung – spiegeln die tiefe gesellschaftliche Spaltung im Umgang mit Obdachlosigkeit wider. Während die einen strengere Maßnahmen fordern, betonen andere, dass soziale Unterstützung, Wohnungsbauprogramme und Prävention die einzigen nachhaltigen Lösungen seien.
Fazit
Der Vorfall zeigt, wie aufgeheizt die Diskussion über Obdachlosigkeit in den USA derzeit geführt wird. Dass ein prominenter Fernsehmoderator solche Worte überhaupt in den Mund nahm, macht deutlich, wie polarisiert das Thema ist – und wie dringend ein respektvoller, lösungsorientierter Umgang gebraucht wird.
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