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Forderung der belarussischen Opposition

mayns82 (CC0), Pixabay
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Im Kampf gegen Machthaber Alexander Lukaschenko in Belarus hat die Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja den Internationalen Währungsfonds (IWF) zum Stopp finanzieller Hilfen für den Machtapparat in Minsk aufgefordert. In einem Brief an IWF-Chefin Kristalina Georgiewa verlangte Tichanowskaja, Lukaschenkos „Regime“ den Zugang zu den Mitteln zu verwehren.

Das von der EU und den USA mit Sanktionen belegte Land will laut dem Brief aktuell ein Sonderziehungsrecht (SDR) beim IWF von einer Milliarde US-Dollar (rund 860 Millionen Euro) beanspruchen.

Die Blockade der Mittel solle gelten, bis neue freie Präsidentenwahlen abgehalten würden. „Das ist die Haltung aller demokratischen Kräfte in Belarus“, so Tichanowskaja heute. Die IWF-Mittel seien nicht für den Machtapparat, sondern für die Bevölkerung. Tichanowskaja warnte davor, dass das Geld für weitere Repressionen gegen Andersdenkende genutzt werde und so zur Stabilisierung des Systems beitragen könne.

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