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Flugzeugabsturz in Südkorea Update

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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CNN-Analystin: Fahrwerk war offenbar nicht ausgefahren

Aufnahmen des Flugzeugunglücks am Sonntag am Muan International Airport in Südkorea deuten darauf hin, dass das Fahrwerk der Maschine während der Bruchlandung offenbar nicht ausgefahren war. Dies erklärte eine Transportexpertin von CNN nach Analyse des Videomaterials.

Mary Schiavo, ehemalige Generalinspektorin des US-Verkehrsministeriums, vermutet, dass ein Triebwerksausfall oder beschädigte Anzeigeninstrumente zu dem Unglück geführt haben könnten. Eine weitere Möglichkeit sei, dass der Pilot einen sogenannten „Go-Around“ versucht habe – einen Abbruch des Landeanflugs, bei dem die Maschine wieder in die Luft geht, um die Situation zu überprüfen.

„Vielleicht gab es Probleme mit den Kontrollleuchten, und die Besatzung konnte nicht sicher sagen, ob das Fahrwerk ausgefahren war oder nicht“, sagte Schiavo im Gespräch mit CNN-Moderatorin Paula Newton. „Ein Go-Around ist ein absolut standardmäßiges Verfahren: Man fliegt über die Landebahn, lässt den Kontrollturm das Fahrwerk inspizieren und vergewissert sich, ob es ausgefahren ist.“

Details des Fluges

Der Flug 7C 2216 von Jeju Air, eine Boeing 737-800, hatte 181 Personen an Bord, darunter 175 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Die Maschine war auf dem Weg von Bangkok zum Muan International Airport.

Das Unglück ereignete sich mitten in der geschäftigen Reisesaison rund um die Feiertage. „Alles ist voller Familien, die die Feiertage feiern. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass dieser Flug voll besetzt war“, bemerkte Schiavo, die sich während des Interviews in Chiang Mai, Thailand, aufhielt.

Sicherheitsstandards und Herausforderungen

Jeju Air, eine beliebte Billigfluggesellschaft, operiert in einem Land mit allgemein hohen Luftfahrtsicherheitsstandards. Südkorea hat im International Aviation Safety Assessment Program der US-Luftfahrtbehörde FAA die höchste Kategorie (Kategorie 1) erreicht.

Schiavo hob hervor, dass die Luftfahrtindustrie in Südkorea, Thailand und ganz Südostasien stark wachse. „Die Regulierungsbehörden müssen mit diesem Wachstum Schritt halten, um weiterhin hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten“, erklärte sie abschließend.

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