Startseite Allgemeines Finanztest und das Thema „Datenerfasser“ – Warum hat er den Job nicht angenommen, denn hätte er endlich mal Geld verdient!
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Finanztest und das Thema „Datenerfasser“ – Warum hat er den Job nicht angenommen, denn hätte er endlich mal Geld verdient!

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Finanztest hat getestet, in diesem Heft die AFA AG aus Cottbus. Die AFA AG ist ein regulierter Versicherungsvertrieb, heißt anders wie bei so manchem anderen Vertrieb im grauen Kapitalmarkt, ist hier die Zulassung als Versicherungsberater gesetzlich geregelt. Man sollte so davon ausgehen können, dass es hier zumindest eine fachlich gute Beratung gibt. Darum ging es aber bei Finanztest wohl gar nicht, dies herauszufinden. Warum eigentlich nicht? Im Artikel selber findet man an der Beratung der AFA AG keine Kritik, es geht um die Akquisition von neuen Mitarbeitern. Diese werden wohl bei der AFA AG auch über das Arbeitsamt gesucht, wie bei vielen anderen Unternehmen im Vertrieb auch. Schaut man sich die Arbeitsangebotsportale einmal an, dann findet man hunderte solcher Anzeigen. Was ist schlimm daran? Alle Mitarbeiter der AFA AG  und wie auch der OVB usw. sind freie Handelsvertreter. Die AFA AG ist für diese  n i c h t  in der Verantwortung, wenn die eigenständig Stellenangebote aufgeben. Das ist bei jedem anderen Vertrieb auch so – Punkt!  Und mal ganz ehrlich, wenn ich mich dort bewerbe und mir gefällt es nicht, dann kann ich doch Nein sagen, oder?

Liest man den Bericht, dann liest man nichts Neues, was nicht in der Branche schon bekannt und Usus ist. Wichtiger wäre es doch einfach mal, einen konkreten Kunden von diversen Vertrieben zu einem Thema beraten zu lassen. Fehler in der Beratung sind in deren Folgen weitaus existenzieller als die Bewerbung als Datenerfasser. Finanztest war auch schon mal besser.

Übrigens eine persönliche Anmerkung. Mit Mitte 20 war ich auch einmal auf der Suche nach einem Job. Ich kann mich erinnern, damals suchte Volkswagen (ein Händler bei uns um die Ecke) einen Mitarbeiter für die Kundenbetreuung. Im Gespräch stellte sich dann schnell heraus, „die suchten einen Verkäufer“. Dann fragte man mich natürlich noch, „was fahren Sie denn für ein Auto“? Meine Antwort war „Ford Escort Sport“. Dann hieß es, als Mitarbeiter von Volkswagen hätte man dann natürlich auch besondere Vorteile, wenn man einen Wagen kaufen würde…………………..Die Methoden haben sich da nicht verändert. Ich habe den Job übrigens nicht angenommen. Ich konnte ja entscheiden, ob ich dies wollte oder nicht. Das können die Datenerfasser sicherlich auch.

Finanztest 07-2014 Online Ausgabe 17 06 2014 Copy

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