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Finanzierung von Start-ups seit 2022 deutlich erschwert

JamesQube (CC0), Pixabay
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Seit dem Ende der Nullzinspolitik im Jahr 2022 haben heimische Start-ups zunehmend Schwierigkeiten, Risikokapital zu erhalten. Diese Problematik wird im aktuellen „Austrian Startup Monitor 2024“ bestätigt, der keine Anzeichen für eine Entspannung der Finanzlage erkennen lässt.

Positive Entwicklungen trotz Finanzierungsproblematik

Wirtschaftsstaatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) hob bei der Präsentation des Berichts jedoch auch positive Entwicklungen hervor. Dazu zählen der gestiegene Anteil von Frauen in Gründungsteams und die zunehmende Bedeutung von „Deep Tech“.

Laut Monitor wurden zwischen 2013 und 2023 in Österreich über 3.700 Start-ups gegründet, davon knapp die Hälfte in Wien. Der Frauenanteil unter den Gründerinnen lag 2024 bei 22 Prozent, was einen Zuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. In etwa 37 Prozent der Start-up-Teams ist mindestens eine Frau vertreten.

Beschäftigungszuwachs in der Gründerszene

Die Start-up-Szene in Österreich beschäftigt rund 30.000 Mitarbeitende. Laut Hannah Wundsam, Kogeschäftsführerin von AustrianStartups, planen die Jungunternehmen im Jahr 2024 etwa 10.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Besonders gesucht sind Fachkräfte in den Bereichen Vertrieb, IT und Produktentwicklung.

Staatliche Förderungen als Unterstützung

Mehr als die Hälfte der Start-ups erhielt bereits staatliche Förderung, insbesondere durch die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die staatliche Förderbank aws oder andere öffentliche Stellen. Diese Unterstützung bleibt für viele Unternehmen in Zeiten erschwerter Finanzierung eine wichtige Säule.

Fazit

Obwohl die Finanzierungssituation für Start-ups weiterhin angespannt bleibt, zeigen sich positive Entwicklungen im Bereich Diversität und Technologie. Gleichzeitig bietet die Unterstützung durch öffentliche Fördermittel einen gewissen Rückhalt, während die Branche weiterhin um Kapital und Fachkräfte kämpft.

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