Die US-Notenbank Federal Reserve hält angesichts der geopolitischen Unsicherheiten im Zuge des Iran-Kriegs an ihrem geldpolitischen Kurs fest. Der Leitzins bleibt unverändert in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent.
Zur Begründung verwies die Fed auf die unklare wirtschaftliche Lage. „Die Auswirkungen der Entwicklungen im Nahen Osten auf die US-Wirtschaft sind ungewiss“, erklärte die Notenbank.
Es ist bereits die zweite Zinspause in Folge. Zuvor hatte die Fed im vergangenen Jahr die Zinsen in mehreren Schritten gesenkt.
Ölpreise treiben Inflationssorgen
Der Konflikt im Nahen Osten sorgt zunehmend für Verwerfungen an den Energiemärkten. Steigende Ölpreise schlagen bereits auf die Spritkosten in den USA durch und nähren neue Inflationssorgen.
Ökonomen sehen deshalb vorerst keinen Spielraum für weitere Lockerungen. „Eine Zinssenkung ist faktisch vom Tisch“, sagte Lena Dräger vom Kiel Institut für Weltwirtschaft. Sollte sich der Ölpreisschock verschärfen, könnte sogar eine erneute Straffung der Geldpolitik notwendig werden.
Trump erhöht Druck – Powell bleibt gelassen
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erneut Zinssenkungen gefordert und damit den Druck auf die Notenbank erhöht. Die Fed zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt.
Notenbankchef Jerome Powell ließ zudem durchblicken, dass er möglicherweise länger im Amt bleiben könnte als bislang vorgesehen. Sollte bis zum Ende seiner regulären Amtszeit im Mai kein Nachfolger bestätigt sein, werde er übergangsweise weiterführen, erklärte Powell. Dies entspreche den gesetzlichen Vorgaben.
Die Fed setzt damit vorerst auf Stabilität – in einem Umfeld, das zunehmend von Unsicherheit geprägt ist.
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