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FBI vereitelt möglichen Terroranschlag an Silvester in North Carolina

RichardBarboza (CC0), Pixabay
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Das FBI hat einen mutmaßlich geplanten Terroranschlag auf einen Supermarkt an Silvester in Mint Hill, North Carolina, vereitelt.

Der Tatverdächtige, der 18-jährige Christian Sturdivant aus Mint Hill, wurde laut Behördenangaben am 31. Dezember festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, versucht zu haben, einer ausländischen Terrororganisation – konkret dem sogenannten Islamischen Staat (IS) – materielle Unterstützung zu leisten. Das teilte der US-Staatsanwalt für den Westbezirk von North Carolina, Russ Ferguson, bei einer Pressekonferenz mit.

Sturdivant soll einen Anschlag auf einen Supermarkt und ein Schnellrestaurant in seiner Heimatstadt geplant haben.

„Es handelte sich um einen sehr gut durchdachten, geplanten Anschlag“, so Ferguson. „Er bereitete sich auf den Dschihad vor, und unschuldige Menschen sollten sterben. Wir haben großes Glück, dass es nicht dazu kam.“

FBI-Direktor Kash Patel erklärte auf der Plattform X (vormals Twitter), dass der Einsatz „zweifellos Leben gerettet“ habe. „Das FBI und unsere Partner haben erneut einen möglichen Anschlag zu Silvester verhindert – geplant von einer Person, die mutmaßlich vom IS inspiriert wurde“, schrieb Patel.

Laut Ferguson hatte Sturdivant, ein US-Staatsbürger, seinen Anschlag über ein Jahr lang vorbereitet. Er flog auf, als er im Dezember Kontakt zu zwei verdeckten Ermittlern aufnahm, die sich als IS-Anhänger ausgaben. Dabei schilderte er seine konkreten Pläne.

Der Beschuldigte soll den Ermittlern gesagt haben, er wolle Menschen an Silvester mit Hämmern und Messern angreifen. Bei der Durchsuchung seines Zimmers fanden die Behörden entsprechende Waffen unter seinem Bett sowie detaillierte Notizen zum geplanten Angriff.

„Sturdivant schwor dem IS die Treue und verpflichtete sich, an Silvester Amerikaner zu töten“, sagte FBI-Spezialagent James Barnacle. Sein Ziel sei gewesen, als Märtyrer zu sterben und damit die Ideologie von Mord, Folter und extremer Gewalt des IS zu unterstützen.

Bei einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren. Ob Sturdivant einen Anwalt hat, der sich zu den Vorwürfen äußern könnte, war zunächst nicht bekannt.

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