chon wenige Wochen nach Jahresbeginn kündigen mehrere bekannte Restaurantketten in den USA Schließungen an. Betroffen sind unter anderem Noodles & Company, Wendy’s und Red Robin. Die Gründe reichen von wirtschaftlicher Neuausrichtung bis hin zur Optimierung des Filialnetzes – und zeigen, dass auch bekannte Marken unter Druck stehen, sich an neue Marktbedingungen anzupassen.
Wie das Unternehmen am 12. Januar mitteilte, wurden im Jahr 2025 bereits 42 Filialen geschlossen (33 firmeneigene, 9 Franchise-Standorte). Für 2026 kündigte die Kette weitere 30 bis 35 Schließungen an. Trotz dieser Einschnitte verzeichnete das Unternehmen im letzten Quartal ein Umsatzplus von über 7 % bei den verbleibenden Standorten. Laut CEO Joe Christina wolle man Ressourcen auf besonders erfolgversprechende Restaurants konzentrieren, um das Wachstum zu stärken.
Bereits im November 2025 hatte Wendy’s angekündigt, rund 5 % der bestehenden rund 6.000 US-Filialen zu schließen – also zwischen 240 und 360 Restaurants. Laut Interim-CEO Ken Cook sollen schwächere Standorte geschlossen oder an neue Betreiber übergeben werden. Erste Schließungen gab es Ende Dezember, etwa in Pennsylvania, Indiana und Kalifornien. Eine vollständige Liste veröffentlichte das Unternehmen bisher nicht.
Ursprünglich plante die Burgerkette Red Robin, rund 70 Restaurants zu schließen, um Schulden abzubauen. Doch erfolgreiche Sanierungsmaßnahmen führten dazu, dass diese Zahl reduziert wurde. Genauere Informationen gibt es nicht, aber laut einer Stellungnahme vom 15. Januar zeigte sich das Unternehmen mit den Entwicklungen in der zweiten Jahreshälfte 2025 zufrieden.
Entgegen anderslautender Berichte bestätigte Starbucks am 16. Januar, dass 2026 keine größeren Filialschließungen vorgesehen seien. Zwar wurden 400 Standorte im Herbst 2025 geschlossen – eine übliche Maßnahme im Rahmen der Portfolioüberprüfung –, doch wolle man nun wieder expandieren. Geplant sind Investitionen in über 1.000 Filialen, um das Kundenerlebnis zu verbessern.
Ob Pasta, Burger oder Kaffee – viele US-Restaurantketten richten ihr Filialnetz neu aus. Der Trend zeigt: Weniger ist manchmal mehr – zumindest aus Sicht der Unternehmensführung. Doch für Mitarbeitende und Gäste vor Ort bedeutet das oft den Abschied vom Stammrestaurant.
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