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Faeser sieht Gefahr

Randgruppe (CC0), Pixabay
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Der jüngste verheerende Anschlag auf russischem Boden wirft ein grelles Licht auf die unmittelbare und allgegenwärtige Gefahr, die der islamistische Terror weltweit darstellt. Dieses düstere Szenario wurde von Bundesinnenministerin Nancy Faeser in einem eindringlichen Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ skizziert. Die Ministerin, eine erfahrene Politikerin der SPD, legte dar, dass nach sorgfältiger Analyse aller verfügbaren Daten der IS-Ableger „Provinz Khorasan“ als Drahtzieher hinter der entsetzlichen Tat bei Moskau ausgemacht wurde, die das Leben von mehr als 130 Menschen auslöschte.

Diese Gruppierung, so Faeser, stelle aktuell die vordergründigste islamistische Bedrohung auch auf deutschem Boden dar. Dies spiegelte sich in den intensivierten Sicherheitsvorkehrungen wider, die während der festlichen Tage rund um Weihnachten und Neujahr am Kölner Dom ergriffen wurden. Diese Maßnahmen zielten insbesondere darauf ab, den Bürgerinnen und Bürgern Schutz vor einem potenziellen Übergriff durch diese gefährliche Zelle zu gewähren.

In einem verwandten, jedoch nicht minder beunruhigenden Vorfall wurden in Gera, nur Tage vor dem Interview, zwei afghanische Staatsbürger festgenommen. Die Behörden verdächtigen sie, im Namen des „Islamischen Staats Provinz Khorasan“ einen verhängnisvollen Anschlag auf das schwedische Parlament orchestriert zu haben. Diese Ereignisse unterstreichen die traurige Realität, dass die Fäden des islamistischen Terrors weit über die Grenzen einzelner Nationen hinausreichen, ein Netz aus Bedrohung, das globale Wachsamkeit und Kooperation erfordert.

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