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F. Laeisz Gruppe (F. Laeisz GmbH)- die Erklärung eines nichtmehr funktionierenden Geschäftsmodells

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Liest man den nächsten Absatz, den wir aus der Bilanz der  F. Laeisz Gruppe entnommen haben einmal genau, dann kommt man zu der Schlussfolgerung „da hat ein Geschäftsmodel nicht funktioniert“. Den Schaden aber vorrangig die Anleger nicht das Unternehmen und der Vertrieb.Zitat aus der aktuellen hinterlegten Bilanz:

Aufgrund der Dauer der Schifffahrtskrise wurde beschlossen, nochmals erhebliche Abschreibungen in Höhe von 48 Mio. € auf voll konsolidierte Schiffe sowie Schiffsbeteiligungen vorzunehmen. Wir haben damit dem zu verzeichnenden dramatischen Werteverfall in den Schifffahrtsmärkten Rechnung getragen. Mit einem Verlust von etwa 50 Mio. € weist die

F. Laeisz Gruppe ein deutlich negatives Ergebnis aus, der Verlust ist allerdings nicht liquiditätswirksam, da er zum größten Teil auf den a.o. Abschreibungen beruht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit 17 Mio. € deutlich positiv, wenn auch niedriger als im Vorjahr (31,5 Mio. €).

Die anhaltende Schifffahrtskrise hat wegen Schiffsverkäufen und niedrigeren Charterraten zu einem Rückgang der Einnahmen aus Bereederungs- und Befrachtungstätigkeit um etwa 10% gegenüber dem Vorjahr geführt. Die Indienststellung und Übernahme der Bereederung vier weiterer Carcarrier-Neubauten konnte diese Entwicklung im Konzern nicht kompensieren, da es sich um voll konsolidierte Schiffe handelt. Fünf Containerschiffe sowie ein Capesize-Massengutfrachter wurden aufgrund des Alters und der negativen Marktaussichten im Geschäftsjahr 2012 verkauft. Zum Ende des Jahres wurde der Reederei das Management für ein mittleres Containerschiff übertragen. Trotz dieser insgesamt schwierigen Entwicklung wurde im Bereich Bereederung und Befrachtung mit rund 3 Mio. € ein positiver Beitrag zum Konzernergebnis erwirtschaftet.

Wegen schlechter Charterraten aber vor allem wegen den oben bereits dargestellten a.o. Abschreibungen sowie der Einbuchung von Kursverlusten aus der Umbewertung von USD-Darlehen i.H.v. 6 Mio. € steuerten die Einschiffsgesellschaften, die voll oder „at equity“ in den Konzernabschluss einbezogen werden, Verluste in Höhe von 39 Mio. € zum Konzernergebnis bei.

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