Ein gewaltiger Wintersturm formiert sich über dem Südwesten der Vereinigten Staaten und wird in den kommenden Tagen weite Teile des Landes mit heftigem Schneefall, Eisregen und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt überziehen. Das teilte der Nationale Wetterdienst (National Weather Service, NWS) am Donnerstag mit.
Am 22. Januar 2026 waren bereits über 130 Millionen Menschen vor Schnee, Schneeregen und Glatteis gewarnt, weitere 106 Millionen Menschen stehen unter Kältewarnungen – betroffen sind Regionen vom Südwesten über den Süden bis hin zum Nordosten der USA.
„Es handelt sich um einen großflächigen und möglicherweise historischen Sturm mit erheblichen Auswirkungen auf mehr als zwei Dutzend Bundesstaaten“, so Meteorologe Bob Larson von AccuWeather.
❄️ Bis zu 60 cm Schnee möglich
Besonders betroffen könnten Teile von Pennsylvania, Maryland, West Virginia und Virginia sein – hier sind laut Prognosen bis zu 24 Zoll (rund 60 cm) Schnee möglich. Aber auch viele andere Regionen – von New Mexico bis Neuengland – müssen mit Schneefall und Glatteis rechnen.
🧊 Gefährliche Kälte durch Polarwirbel
Der Sturm bringt nicht nur Schnee, sondern auch extreme Kälte mit sich: Ein Polarwirbel wird arktische Luftmassen aus Kanada tief nach Süden drücken – in zwei Wellen, an diesem und dem nächsten Wochenende. Selbst Florida könnte Schneefall erleben.
Die Behörden raten dringend dazu, zu Hause zu bleiben. Die Gefahr durch Glätte, Schneemassen und Stromausfälle sei erheblich. Mehrere Bundesstaaten, darunter Georgia, North Carolina und Virginia, haben bereits den Notstand ausgerufen.
🕑 Zeitlicher Ablauf
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Beginn: Freitag, 23. Januar
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Hauptphase: 23.–25. Januar (vom Landesinneren zur Ostküste ziehend)
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Ausläufer: bis 26. Januar in Neuengland
⚠️ Empfehlungen des Wetterdienstes:
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Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause und vermeiden Sie Autofahrten.
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Bereiten Sie einen Notfallvorrat vor: Lebensmittel, Wasser, Batterien, Medikamente.
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Halten Sie eine sichere Heizquelle bereit – mit funktionierender Belüftung.
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Tragen Sie draußen mehrere Kleidungsschichten, Handschuhe, Mütze, Schal.
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Achten Sie auf Anzeichen von Unterkühlung oder Erfrierungen.
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Überprüfen Sie Ihre Kohlenmonoxidmelder.
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Schützen Sie Haustiere und checken Sie Ihre Nachbarn, besonders ältere Menschen.
Der Wetterdienst warnt eindringlich: Die Kombination aus starker Kälte und möglichem Stromausfall könnte lebensgefährlich werden.
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