geralt (CC0), Pixabay
Teilen

Der Spezialchemiekonzern Evonik steht vor Herausforderungen, da er nach einem erheblichen Einbruch in Umsatz und Gewinn für das Jahr 2024 nur ein geringes Wachstum prognostiziert. Konzernchef Christian Kullmann plant eine umfassende Umstrukturierung, um Evonik effizienter und agiler zu gestalten. Diese Maßnahmen umfassen den Abbau von rund 2000 Stellen weltweit, wovon 1500 in Deutschland betroffen sein werden. Trotz dieser schwierigen Entscheidungen erwartet Evonik für 2024 keine signifikante konjunkturelle Erholung.

Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis zwischen 1,7 und 2 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 15 bis 17 Milliarden Euro. Diese Zahlen spiegeln die derzeitigen wirtschaftlichen Unsicherheiten und die Notwendigkeit wider, proaktiv auf die veränderten Marktbedingungen zu reagieren. Durch die geplanten Umstrukturierungen zielt Evonik darauf ab, seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und langfristig nachhaltiges Wachstum zu sichern. Diese Strategie könnte Evonik dabei helfen, sich in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten und möglicherweise gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
International

Vorwürfe gegen italienische Minister und Regierung

Italienische Minister sehen sich dem Vorwurf eines „schweren Fehlers“ ausgesetzt, nachdem ein...

International

Iranische Studenten setzen Protest fort

An iranischen Universitäten haben Studierende den dritten Tag in Folge protestiert. Die...

International

„Politische Sabotage“ durch Orbán

EU-Staats- und Regierungschefs werfen Viktor Orbán vor, die Unterstützung für die Ukraine...

International

Bewaffnete Sicherheitskräfte schlagen Studentenproteste im Iran nieder

Bewaffnete Sicherheitskräfte sind in großer Zahl auf Irans Universitätsgeländen präsent, um anhaltende...