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EU schwingt den Geldhammer – Elon Musk bekommt 120-Millionen-Liebesbrief

CYBER-EXCELLENCE (CC0), Pixabay
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Guten Abend! Oder wie man bei Elon Musk sagen würde: „Guten Algorithmus.“

Fangen wir an mit der Schlagzeile der Woche:

EU verkloppt X mit 120 Millionen Euro Strafe – wegen Häkchen, Werbung und Wissenschaftsverweigerung

Ja, liebe Zuschauer: Die Plattform, die früher mal Twitter hieß – Sie erinnern sich, das war dieses soziale Netzwerk, wo früher noch Journalismus gemacht wurde, bevor es zu einem Live-Ticker für Elon Musks Launen wurde – hat Post aus Brüssel bekommen. Und nicht irgendeine. Sondern einen satten 120-Millionen-Euro-Liebesbrief mit dem Betreff: „Sag mal, hackt’s bei euch?“

Die Anklagepunkte im Überblick – oder wie Elon sagt: „Feature Ideas“

1. Der Verifizierungs-Haken (45 Mio €)
Früher hieß das: Verifiziert durch Journalisten, Experten oder eine PR-Abteilung mit Ahnung.
Heute: Verifiziert durch Kreditkarte und schlechte Entscheidungen.
Denn unter Musk bekommt jeder ein Häkchen – so lange er dafür zahlt.
Verifikation für alle!
Ob echter Arzt, Fake-NASA oder „König von Mallorca 2.0“ – alles ist möglich.
Die EU nennt das: Irreführung.
Musk nennt das: Geschäftsmodell.

2. Keine Daten für Forscher (40 Mio €)
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollten rausfinden, wie viel Desinformation auf X kursiert.
Antwort von X: „Wieso wollt ihr das wissen? Habt ihr was zu verbergen?“
Die EU fand das nicht lustig.
Elon offenbar schon.

3. Intransparente Werbung (35 Mio €)
Denn bei X ist Werbung wie ein Überraschungsei – nur mit mehr Hasskommentaren.
Wer dafür bezahlt, was angezeigt wird?
Keine Ahnung.
Vielleicht auch Putin.
Vielleicht dein Nachbar.
Vielleicht einfach Musk selbst – der klickt ja eh auf alles, was blinkt.

Elon Musk reagiert – wie immer: mit einem Tweet, der klingt wie ein leicht betrunkenes Philosophie-Seminar

„Woher wissen wir, dass ihr echt seid?“
– Elon Musk, Digital-Skeptiker, Hobby-Guru, Fulltime-Milliardär

Ja, Elon, das ist eine gute Frage.
Wir wissen es nicht.
Wir wissen auch nicht, was du meinst, aber wir applaudieren für die Verwirrung.
Denn darum geht’s bei X ja eigentlich: Mehr Verwirrung. Mehr Chaos. Mehr Häkchen!

Die USA: not amused

Aus Washington kommt natürlich gleich das große Mimimi:
„Zensur! Angriff auf die Redefreiheit!“
JD Vance empört sich, Trump ist gegen alles, was nicht nach Burger und Freiheit schmeckt, und irgendwo in Texas malt jemand die EU-Flagge auf eine Zielscheibe.

Die EU-Kommission bleibt gelassen:

„Wir zensieren nicht. Wir sorgen nur dafür, dass Menschen wissen, ob sie mit einem echten Arzt oder einem Typen mit einem Twitter-Abo reden.“

Und das, liebe Zuschauer, ist offenbar kontrovers.

Was droht jetzt?

Die 120 Millionen waren nur die Vorspeise.
Der DSA erlaubt Strafen von bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes – bei Musk wären das, äh … irgendwas zwischen „autsch“ und „verkaufen wir doch den Mars wieder“.
Und ja, weitere Strafen könnten folgen – etwa, weil X nicht genug gegen illegale Inhalte tut. Oder weil es Desinformation behandelt wie ein süßes Kätzchen-Video: „Gefällt mir, weiter so!“

🎭 Fazit des Abends:

Die EU versucht, Ordnung ins Internet zu bringen.
Elon Musk versucht, das Internet zu einem schlechteren Western zu machen – mit sich selbst als Sheriff, Saloonbesitzer und Schläger in Personalunion.
Und wir? Wir stehen dazwischen und fragen uns: “Was kostet das Häkchen nochmal?”

120 Millionen, Freunde. 120 Millionen.

 

 

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