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EU-Kommission weist X zur Datensicherung an – Kritik an KI-Chatbot Grok

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Die EU-Kommission hat die Plattform X (ehemals Twitter), die im Besitz von Elon Musk ist, dazu verpflichtet, sämtliche Unterlagen und Daten im Zusammenhang mit dem KI-Chatbot Grok bis zum Jahresende aufzubewahren. Hintergrund sind schwere Vorwürfe wegen der Verbreitung rechtswidriger Inhalte.

Laut der Kommission seien auf X Bilder von unbekleideten Frauen und Kindern aufgetaucht, die als rechtswidrig und empörend eingestuft werden. Ein Sprecher erklärte, dass die EU-Behörde deshalb beschlossen habe, eine bereits im vergangenen Jahr erlassene Aufbewahrungsanordnung zu verlängern. Diese bezieht sich auf die verwendeten Algorithmen sowie auf die Verbreitungsmechanismen illegaler Inhalte.

„Wir sagen der Plattform ganz klar: Speichern Sie Ihre internen Dokumente, löschen Sie nichts“, so der Sprecher. „Denn wir haben Zweifel, ob Sie die geltenden Vorschriften einhalten – und wir müssen im Zweifel Zugriff auf diese Daten haben.“

Der KI-Chatbot Grok, entwickelt von Musks Unternehmen xAI, steht international stark in der Kritik. Er hatte auf Nutzeranfragen hin anstößige und teils sexualisierte Bilder generiert – auch von Minderjährigen und öffentlichen Persönlichkeiten.

Die EU-Kommission hatte das Verhalten von Grok bereits als klar illegal bewertet. Elon Musk wies die Kritik jedoch zurück. Seine Firma xAI erklärte, es habe Sicherheitslücken gegeben, durch die unter anderem Bilder entstanden seien, die „Minderjährige in minimaler Kleidung“ zeigten.

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