Russische MiG-31-Kampfjets haben am Freitagmorgen einen kleinen Abstecher in den estnischen Luftraum gemacht – zwölf Minuten lang, vermutlich auf der Suche nach Duty-Free oder einem besseren Funkloch. Estland war davon so wenig begeistert, dass es gleich den roten Artikel-4-Knopf bei der NATO drückte. Übersetzt heißt das: „Wir fühlen uns bedroht, lasst uns mal zusammensetzen, Kaffee trinken und über Konsequenzen reden.“
Balten im Alarmmodus
Premier Kristen Michal zeigte sich empört: „Eine solche Verletzung ist völlig inakzeptabel.“ Was im diplomatischen Code ungefähr heißt: „Putin, wenn du noch einmal klingelst und wegrennst, holen wir die großen Brüder.“
NATO reagierte prompt. Italienische F-35 eskortierten die russischen Jets artig zurück nach Kaliningrad – quasi wie ein Türsteher, der einen betrunkenen Gast freundlich, aber bestimmt zur Garderobe bringt.
Polen: „Bei uns auch!“
Damit Estland nicht allein im Rampenlicht steht, meldete Polen fast zeitgleich: „Zwei russische Jets haben über unsere Bohrinsel tief durchgeatmet.“ Flughöhe: 150 Meter – das ist ungefähr das Niveau eines Urlaubsfliegers kurz vor der Landung, nur ohne Duty-Free-Katalog.
EU und NATO: Empörungs-Chor in Dur
Kaja Kallas nannte das Ganze eine „äußerst gefährliche Provokation“. Ursula von der Leyen versprach, die Ostflanke zu „verstärken“, was vermutlich bedeutet: mehr Truppen, mehr Technik, und mindestens eine PowerPoint-Präsentation. US-Präsident Trump kommentierte mit seinem typischen Tiefgang: „Das gefällt mir nicht.“
Russland schweigt, Drohnen fliegen
Währenddessen testet Moskau schon länger die Geduld der Nachbarn – zuletzt mit Drohnen über Polen und Rumänien. Die NATO schießt sie inzwischen ab wie lästige Mücken, aber der Schwarm hört nicht auf.
Fazit
Estland ruft nach der NATO, Polen hebt die Hand, Ursula bastelt am 19. Sanktionspaket – und Putin spielt weiter „Flugzeuge versenken“, nur eben mit echten MiGs. Willkommen in der neuen europäischen Routine: Jeden Freitag ein kleiner Luftraum-Krimi
Kommentar hinterlassen