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Uns muss keiner retten, sagt Spaniens Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero. Und warnt die Spekulanten, gegen sein Land zu wetten. Doch die Anleger ziehen ihr Geld ab. In Europa herrscht Angst vor der Angst.

Kommenden Donnerstag ist es so weit. Spanien will sich wieder Geld leihen an den Märkten – das erste von drei Malen noch in diesem Jahr. Bis vor kurzem war das kein Problem, das Land galt als solvent, eine sichere Anlage. Jetzt ist alles anders. Das sieht man schon daran, dass Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero sich hinreißen ließ, gegen die Spekulanten zu wettern, die sein Land in den Blick genommen haben. „Die Investoren, die gegen Spanien wetten, liegen falsch und handeln gegen ihr eigenes Interesse“, sagte er Freitag in einem Radio-Interview. Und schloss „kategorisch“ aus, dass Spanien Hilfe der anderen Euroländer benötige. Das tat Irland auch Wochenlang – bis es fast zu spät war. Wichtig wäre das Spanien nicht den gleichen Fehler macht.

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