In den letzten Wochen haben wir usn in der Redaktion sehr intensiv mit dem Thema Geno eG beschäftigt und mit jedem weiteren Tag wurden unsere Bedenken größer gegenüber den im Moment handelnden Personen auf der Seite des Insolvenzverwalters.
Uns in die Redaktion zugespielte Unterlagen unterstützten unsere Einschätzung dann noch. Unser vorrangiges Interesse ist, dass nicht „alte handelnde Personen“ der Geno eG weiterhin Geschäfte machen mit der Genossenschaft. Damit muss ein für alle mal Schluss sein. Wir wollen nicht, dass sich irgendwelche Rechtsanwälte „eine goldene Nase“ auf Kosten der Insolvenzmasse der Geno eG verdienen, denn das ist das Geld der Genossen und nicht eines Insolvenzverwalters.
Wir haben dazu auch viele Gespräche mit Anlegern geführt. Wir wollen deren Interessen durchsetzen, nicht die Interessen einzelner Rechtsanwälte. Wir wollen aber auch einen Insolvenzverwalter, der die „Schuldigen“ an diesem Vorgang rechtlich auch belangt, wenn es Anzeichen für unrechtmäßiges Verhalten geben sollte.
Wichtig ist für uns zu klären, was jetzt mit den weiteren Ratenzahlungen ist, und zu erfahren, was mit möglichen Forderungen an Ratenzahler auf die ausstehenden Einlagen ist. Natürlich werden wir das nicht morgen klären können, denn Frank Rüdiger Scheffler wird ja nun ein paar Tage benötigen, um alle Unterlagen zu sichten.
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