Auf einem Flug von London nach Porto ist es kurz nach dem Start zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen: Eine E-Zigarette im Handgepäck eines Passagiers fing plötzlich Feuer und sorgte für Rauchentwicklung in der Kabine.
Wie die zuständige portugiesische Untersuchungsbehörde GPIAAF in Lissabon mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am 8. Februar an Bord einer Maschine der portugiesischen Fluggesellschaft TAP, wurde aber erst jetzt öffentlich bekannt. Demnach geriet das Gerät kurz nach dem Abheben vom Flughafen London-Gatwick in Brand.
Besonders brisant: Der Rauch stieg aus einem Gepäckfach über den Sitzen auf – also genau dort, wo sich ein Feuer an Bord besonders schnell zu einem ernsten Sicherheitsrisiko entwickeln kann. Die Crew reagierte umgehend und leitete sofort die Rückkehr nach Gatwick ein.
Nur 14 Minuten nach dem Start landete das Flugzeug wieder sicher am Abflughafen. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Dennoch zeigt der Vorfall erneut, wie gefährlich Lithium-Batterien und elektronische Geräte an Bord werden können, wenn sie beschädigt sind oder überhitzen.
Eine E-Zigarette im Handgepäck hätte damit beinahe einen deutlich schwerwiegenderen Zwischenfall ausgelöst. Dass die Maschine so schnell umkehren konnte und die Crew rasch reagierte, dürfte in diesem Fall Schlimmeres verhindert haben.
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