Bei einer bewegenden Trauerfeier in Glendale (Arizona) sprach Erika Kirk, die Witwe des konservativen Aktivisten Charlie Kirk, vor Tausenden Anhängern über ihre Trauer – und über Vergebung.
„Ich vergebe ihm, weil es das ist, was Christus getan hat – und was Charlie getan hätte“, sagte die 36-Jährige mit tränenerstickter Stimme über den Mann, der ihren Ehemann in Utah erschossen haben soll. „Die Antwort auf Hass ist nicht Hass. Die Antwort ist Liebe.“ Das Publikum erhob sich zu stehenden Ovationen.
Erika Kirk schilderte, wie sie am Sterbebett ihres Mannes stand, sein friedliches Gesicht sah – und darin ein „leises Lächeln“ erkannte, das sie als Gnade Gottes deutete: Er sei ohne Schmerz gestorben.
Neben intimen Erinnerungen – etwa dass ihr Mann ihr jeden Samstag heimlich kleine Liebesbotschaften schrieb – sprach sie auch über seine Mission: verlorene, orientierungslose junge Männer zu erreichen. „Charlie wollte Männer retten – sogar solche wie den, der ihm das Leben nahm.“
Politische Wegbegleiter an ihrer Seite
Bei der Rückführung von Kirks Leichnam nach Arizona begleitete das Ehepaar Vance (Vizepräsident JD Vance und seine Frau Usha) die Familie an Bord von Air Force Two. Usha Vance spendete Trost mit einem Bild, das Erika Kirk bewegte: „Es ist wie die letzten 15 Minuten eines chaotischen Fluges – man glaubt, es nicht mehr auszuhalten, doch man schafft auch diese Minuten.“
Erika Kirk übernimmt Kirks Vermächtnis
Bei der Gedenkfeier kündigte Erika Kirk an, die Leitung von Turning Point USA, der von ihrem Mann gegründeten Organisation, zu übernehmen. „Die Schreie dieser Witwe werden wie ein Schlachtruf um die Welt hallen“, sagte sie.
Ihr Appell an die Anwesenden: Männer sollten wahre Führerschaft übernehmen und ihre Frauen nicht als Rivalinnen, sondern als Partnerinnen sehen. „Seid Anführer, denen man folgen will.“
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