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Epstein-Files: Wer nicht auf der Liste steht, war offenbar einfach nicht eingeladen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Die USA haben gesprochen – oder besser gesagt: gepostet, geleakt und veröffentlicht. In einem neuen Kapitel der neverending Soap „Epstein & Friends“ hat das US-Justizministerium Millionen Seiten freigegeben, vollgepackt mit Namen, E-Mails, Fotos und vermutlich genug peinlichem Smalltalk, um ein Jahrzehnt late-night-Talkshows zu füttern.

Mit dabei: die übliche Elite aus Politik, Wirtschaft, Königshaus und Tech-Olymp. Donald Trump? Natürlich. Der Mann hat öfter die Meinung als die Krawatte gewechselt – aber wann genau die Freundschaft zu Epstein geendet haben soll, bleibt offen. Vielleicht zwischen dem „Merry Christmas“ 2012 und dem „Ich kenne diesen Mann kaum“ 2019. Handelsminister Lutnick? Sagte, er habe „null Zeit“ mit Epstein verbracht – was laut E-Mails offenbar „Mittagessen auf der Sex-Insel mit Ehefrau“ bedeutet.

Prinz Andrew, international bekannt für seine Fähigkeit, keine Fragen zu beantworten und trotzdem maximal verdächtig zu wirken, wurde laut „Guardian“ auf einem Foto über einer Frau kniend entdeckt. Ob er gerade die Queen imitiert oder etwas anderes tat, bleibt offen. Auf dem Bild soll er seine Hand auf dem Bauch der Frau haben – vielleicht als Geste der Anteilnahme. Oder als royales Bauchgefühl.

Und dann wäre da noch Elon Musk, der laut E-Mails anfragte, wann denn nun die „wildeste Party“ auf der Insel steigt. Dass er am Ende nicht hinging, macht ihn offiziell zum Moralapostel des Silikon-Dschungels – zumindest laut eigener Twitter-Version.

Bill Gates wird in einem E-Mail-Entwurf mit „heimlichen Treffen mit verheirateten Frauen“ zitiert. Seine Stiftung nennt das „absurde Lügen“. Vielleicht hat jemand nur das falsche Outlook-Konto geöffnet.

Auch Richard Branson taucht auf. Angeblich bat er Epstein, beim nächsten Treffen seinen „Harem“ mitzubringen. Vielleicht hatte er die Gästeliste mit einem Renaissance-Maskenball verwechselt.

Und ja, auch eine norwegische Prinzessin und ein slowakischer Ex-Minister, der sich mit dem legendären Satz „Du hast mich nicht in Action erlebt“ verewigte, dürfen natürlich nicht fehlen. Es wirkt langsam, als hätte wirklich nur Angela Merkel nie mit Epstein zu Mittag gegessen. Noch Bleibt die Frage Wann taucht der erste deutsche Promi in den Epstein-Files auf? Und wer bittet dann zuerst um Verzeihung – sein Pressesprecher oder sein Ghostwriter?

Fortsetzung folgt. Leider.

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