Während in der gesamten US-Regierung Stellen gestrichen werden, wächst eine Abteilung weiter: Die von Elon Musk geleitete „Department of Government Efficiency“ (DOGE) soll laut neuesten Berichten auf 200 Mitarbeiter verdoppelt werden – und das, während tausende Bundesangestellte im Zuge von Donald Trumps Sparplänen entlassen werden.
Musk, der keine offizielle Vergütung für seine Regierungsarbeit erhält, nutzt seine Position, um mit DOGE milliardenschwere Einsparungen durchzusetzen. Das Ziel? 1 Billion Dollar weniger Staatsausgaben bis Ende September. Doch wie genau soll das erreicht werden? Laut Musk liegt „das große Einsparpotenzial“ in den sogenannten „Entitlement Programs“ – also Sozialversicherungen wie Medicare, Medicaid und Sozialhilfe. Zwar verspricht Trump, diese Programme nicht anzutasten, doch Musk macht keinen Hehl daraus, dass er sie als „die großen Einsparpotenziale“ betrachtet.
Diese Prioritätensetzung wirft beunruhigende Fragen auf. Während finanzielle Hilfen für ältere und einkommensschwache Bürger zur Disposition stehen, bleiben hochbezahlte DOGE-Mitarbeiter – viele mit sechsstelligen Gehältern – von den Kürzungen verschont. Ist das wirklich der richtige Ansatz für eine effiziente Regierung?
Besonders pikant: Musk selbst gibt zu, dass seine Regierungsarbeit sich negativ auf seine Geschäftsinteressen auswirkt. Tesla-Aktien verloren kürzlich 15% an Wert – ein klares Zeichen, dass seine Doppelrolle als Unternehmer und Regierungsberater problematisch sein könnte.
Fazit: DOGE mag offiziell für Effizienz stehen, doch in Wahrheit scheint es vor allem um eine ideologisch motivierte Kürzungspolitik zu gehen, die vor allem sozial Schwächere trifft. Wer wirklich profitiert, bleibt fraglich – doch für viele Amerikaner könnte sich Musks „Effizienz“ als gefährlich erweisen.
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