Man könnte meinen, jemand mit dem Intellekt eines Elon Musk wüsste, dass es keine besonders kluge Idee ist, einen ehemaligen US-Kampfjetpiloten, Astronauten und amtierenden Senator als „Verräter“ zu bezeichnen. Doch Musk, bekannt für seine impulsiven Social-Media-Ausfälle, hat mal wieder zugeschlagen – diesmal gegen Mark Kelly, der sich während seines Ukraine-Besuchs für weitere Unterstützung des Landes aussprach.
Die Beleidigung kommt nicht nur respektlos daher, sondern wirkt auch grotesk fehl am Platz. Kelly hat in seiner Karriere bewiesen, dass er für die USA bereit war, sein Leben zu riskieren – sei es im Golfkrieg oder im Weltraum. Ihn nun als „Verräter“ abzustempeln, nur weil er sich gegen eine prorussische Interpretation der Ukraine-Politik stellt, zeugt von einer bedenklichen Verkürzung komplexer geopolitischer Zusammenhänge.
Doch eigentlich ist es nicht verwunderlich: Musk neigt dazu, mit wenig durchdachten Aussagen Schlagzeilen zu produzieren. Sei es seine Nähe zu Verschwörungserzählungen, seine erratische Unternehmensführung oder seine Einmischung in globale Politik – immer wieder sorgt er mit seinem Twitter/X-Konto für Unruhe. Das Problem dabei: Musk ist nicht irgendein reicher Mann mit einer lauten Meinung. Als Chef von Tesla, SpaceX und wichtiger Partner der US-Regierung hat er eine enorme Reichweite und Einfluss.
Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Musk sich auf das konzentriert, was er tatsächlich kann – nämlich Technologien entwickeln. Politik, Diplomatie und respektvolle Kommunikation gehören offensichtlich nicht zu seinen Stärken.
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