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Elfenbeinküste

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Seit Wochen-fast Monaten- tobt an der Elfenbeinküste ein politischer Machkampf zwischen dem Neuen und dem „alten Präsidenten“.

In diesem Machtkonflik gehören leider auch schwere Menschenrechtsverletzungen auch drei Monate nach der Präsidentschaftswahl zur Tagesordnung.Sowohl die Anhänger des abgewählten Präsidenten Laurent Gbagbo als auch die Parteigänger des von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Alassane Ouattara seien für eine «Herrschaft des Terrors» verantwortlich, sagte eine AI-Sprecherin.Frauen seien vor den Augen ihrer Kinder oder auf dem Weg zum Markt von Soldaten der gegnerischen Gruppen vergewaltigt worden. Andere Augenzeugen hätten Gesprächspartnern von AI von willkürlichen Morden berichtet.

«Die Aufmerksamkeit der Welt hat sich von dem Machtkonflikt weg bewegt, aber das Unrecht dauert an», sagte Gaetan Mootoo, der vier Wochen lang in dem westafrikanischen Staat Berichten über Menschenrechtsverletzungen nachgegangen war. So seien in Duekoué, etwa 500 Kilometer westlich der Hafenstadt Abidjan, hunderte Häuser niedergebrannt worden.

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