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Der frühere US-Präsident Barack Obama wird in den kommenden Wochen aktiv die Wahlkampagne der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris unterstützen. Wie das Kampagnenteam von Harris gestern mitteilte, wird Obama am Donnerstag in Pittsburgh, Pennsylvania, seinen ersten öffentlichen Auftritt im Rahmen der Wahlkampfunterstützung absolvieren. Weitere Auftritte sind in den Wochen bis zur Präsidentschaftswahl am 5. November in besonders hart umkämpften Bundesstaaten geplant.

Obamas Berater Eric Schultz betonte die Bedeutung der bevorstehenden Wahl für den ehemaligen Präsidenten: „Barack Obama misst dem Ausgang der Wahl große Bedeutung bei und wird alles tun, um sicherzustellen, dass Vizepräsidentin Harris gewählt wird.“

„Yes, she can!“

Obama, der auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt hohes Ansehen in der Demokratischen Partei genießt, hat nach wie vor großen Einfluss, insbesondere bei jüngeren und schwarzen Wählergruppen. Beim Parteitag der Demokraten in Chicago, bei dem Kamala Harris Ende August offiziell als Präsidentschaftskandidatin bestätigt wurde, hielten Obama und seine Frau Michelle viel bejubelte Reden.

In seiner Rede auf dem Parteitag würdigte Obama Harris als seine politische Erbin und rief einen neuen Wahlslogan ins Leben: „Yes, she can!“ (sinngemäß: „Ja, sie schafft das!“). Dieser Slogan, der an Obamas berühmtes „Yes, we can!“ aus seinem Wahlkampf 2008 erinnert, wurde von den Delegierten im Saal begeistert aufgenommen und in Sprechchören wiederholt. Obama hofft, mit seinen Auftritten vor allem junge und afroamerikanische Wähler zu mobilisieren, um der Kampagne von Kamala Harris zusätzlichen Schwung zu verleihen.

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